Mittwoch, 22. November 2017

Abfallvermeidung: Dingen ein zweites Leben geben

Bundesumweltministerium wirbt für Langlebigkeit von Produkten

Die Anzahl von Elektrogeräten in deutschen Haushalten nimmt zu. Gleichwohl viele Geräte repariert werden können, landen sie häufig auf dem Müll und werden häufig nicht richtig entsorgt. Zum Start der diesjährigen Europäischen Woche der Abfallvermeidung warb Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, für die Langlebigkeit von Produkten: "Reparieren lohnt sich. Wir können Dingen ein zweites Leben geben, wenn wir sie nicht gleich wegwerfen, sondern sie reparieren. Damit kann jeder dazu beitragen, die Abfallmengen zu verringern, natürliche Ressourcen zu schonen und das Klima zu schützen."

Das Bundesumweltministerium macht sich seit langem für eine längere Haltbarkeit von Alltagsprodukten stark und folgt damit auch einem Trend in der Bevölkerung. Florian Pronold: "Bei vielen Verbrauchern gibt es ein ermutigendes Umdenken. Repair-Cafés, in denen man sich verabredet, oder die Suche nach einem gebrauchten Schnäppchen auf dem Flohmarkt oder im Internet, werden immer beliebter. Zusätzlich muss es aber darum gehen, dass Produkte wieder langlebiger werden. Geht ein Akku oder ein Ventil kaputt, darf das kein Anlass dafür sein, das komplette Geräte wegzuwerfen."

Konkret setzt sich das Bundesumweltministerium in Brüssel für eine Anpassung der Ökodesign-Richtlinie ein. Diese gibt bereits Mindestanforderungen für den Energieverbrauch oder die Haltbarkeit von Bauteilen relevanter Alltagsgeräte wie Staubsauger oder Kaffeemaschinen vor.

Produkte mit dem Blauen Engel, dem Umweltzeichen der Bundesregierung, gehen heute schon deutlich über die gesetzlichen Standards hinaus. So müssen die Bauteile von Notebooks und Mobiltelefonen robust und langlebig sein und sich bei Bedarf einfach austauschen lassen. Das gilt zum Beispiel auch für Holz- oder Polstermöbel. Auch die Novelle des Verpackungsgesetzes stärkt die Abfallvermeidung. So werden Hersteller zukünftig stärker dazu angehalten, Verpackungen so zu gestalten, dass sie sich einfacher und vollständig recyceln lassen.

Über die Europäische Woche der Abfallvermeidung:

Die diesjährige Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV) steht unter dem Motto "Gib Dingen ein zweites Leben – Reparatur in Deutschland stärken" und findet vom 18. bis 26. November 2017 statt. Die EWAV ist Europas größte Kommunikationskampagne zu Abfallvermeidung und Wiederverwendung. Ihr Fokus: praktische Wege aus der Wegwerfgesellschaft aufzeigen. Alle Europäer sollen dafür sensibilisiert werden, mit Alltagsgegenständen und dem Ressourcenverbrauch bewusster umzugehen und wo es geht, Abfälle zu vermeiden. In Deutschland wird die Kampagne mit Mitteln der Europäischen Klimaschutzinitiative finanziert. Das Umweltbundesamt (UBA) ist der fachliche Ansprechpartner. Koordiniert wird die Kampagnenwoche seit 2014 vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Das Bundesumweltministerium ist offizieller Partner der EWAV.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Dienstag, 21. November 2017

Freude an Gemeinschaft

GEWOBA und FH Potsdam informieren über Mehrgenerationenwohnprojekt in der "Rolle"

Die GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft Potsdam informiert gemeinsam mit der Fachhochschule Potsdam am 30. November um 17.30 Uhr im Begegnungszentrum oskar. in Drewitz über das Projekt "Mehrgenerationenwohnen in der Rolle", welches in Kooperation mit dem Fachbereich Sozialwesen der FH Potsdam umgesetzt wird. In der Konrad-Wolf-Allee 39–45 werden ab Sommer 2018 insgesamt 43 Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen sowie ein Gemeinschaftsraum für verschiedene Zielgruppen bereitstehen.

"Schon zu Beginn der Sanierungsplanungen für die 'Rolle' hatten wir unterschiedliche Wohnformen als zukünftige Nutzung für einen Teil der Wohnungen des Wohnkomplexes angedacht. Wir freuen uns, dass mit Unterstützung der Fachhochschule nun ein Angebot geschaffen wird, welches zum einen lebendige Hausgemeinschaften fördert und zum anderen einen wichtigen Beitrag im Rahmen des sozialen und demografischen Wandels in Potsdam leistet", sagt GEWOBA-Geschäftsführerin Kerstin Kirsch.

Mit dem Modellprojekt "Mehrgenerationenwohnen" wird das generationsübergreifende gemeinschaftliche Miet-Wohnen in der Landeshauptstadt gefördert. Neben der Fachhochschule kooperiert die GEWOBA mit sozialen Diensten, um ein breitgefächertes Angebot zu ermöglichen.

"Unser Ziel ist es, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner gegenseitig im Alltag unterstützen. Somit können ältere Menschen länger selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben, zudem werden Nachbarschaften gefördert und die Gemeinschaft gestärkt", ergänzt Kerstin Kirsch.

Das Modellprojekt richtet sich sowohl an Singles und Familien, als auch Senioren und Auszubildende, Alleinstehende mit Kind sowie junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund. Es ist neben dem Mietwohnprojekt "Konvoi" im Bornstedter Feld das zweite generationsübergreifende Angebot der GEWOBA, bei dem gemeinschaftliches Wohnen unterstützt wird.

Freitag, 17. November 2017

Unabhängige Mieterberatung in Drewitz erfolgreich

Seit 2011 gibt es die kostenlose und eigentümerunabhängige Mieterberatung in der Gartenstadt Drewitz. Was zunächst im Pilotprojekt, Konrad-Wolf-Allee 14-24, Guido-Seeber-Weg 2-8 und Eduard-von-Winterstein-Straße 1-13, gemeinsam mit der ProPotsdam begann, wurde ab 2015 bei der Sanierung der "Rolle" in der Konrad-Wolf-Allee 13-63 fortgesetzt. Seit diesem Jahr werden nun auch die Mieter der ProPotsdam im Quartier 8 umfassend durch die Mitarbeiter der Mieterberatung beraten und betreut.

Die Mieterberatung wurde hierzu von der Stadt Potsdam mit der Durchführung eines Sozialplanverfahrens beauftragt. In diesem Zusammenhang informiert und betreut die Mieterberatung die Bewohner der betreffenden Wohnhäuser vor, während und nach der Sanierung ihrer Wohnungen. Dies umfasst unter anderem die Organisation von Mieterversammlungen, Mietergespräche mit allen von den Baumaßnahmen betroffenen Haushalten, das Bereitstellen von Informationen über Hilfen, Unterstützungsleistungen und Umsetzwohnungen sowie die Erarbeitung von Modernisierungsvereinbarungen und Sozialplänen. So sollen insbesondere durch die individuelle Betreuung soziale Härten für die betroffenen Bewohner vermieden und ein Verbleib im vertrauten Wohngebiet ermöglicht werden. Bei diesem Abstimmungsprozess erfolgt eine enge Zusammenarbeit zwischen der Mieterberatung, der ProPotsdam und der Stadt Potsdam.

Die Ergebnisse des Sozialplanverfahrens können sich sehen lassen: Sowohl im Pilotprojekt als auch bei der Sanierung der "Rolle" sind mehr als 90 Prozent der betreuten Mieter in Drewitz/Stern wohnen geblieben. Rund zwei Drittel der Mieter haben sich entschlossen, nach der Modernisierung wieder in die sanierten Wohnungen zurückzuziehen, obwohl das in der Regel mit zwei Umzügen verbunden ist. Grund dafür ist auch die Tatsache, dass die ProPotsdam für die Sanierung in allen drei Bauprojekten öffentliche Förderprogramme genutzt hat. So beträgt die Nettokaltmiete für Mieter mit einem WBS nur 5,50 €/m² für ihre energetisch modernisierten Wohnungen. Auch im 1. Bauabschnitt vom Quartier 8 im Guido-Seeber-Weg 1-7 sind ähnliche Ergebnisse zu erwarten. Außerdem konnte durch die intensive Beratung und gute Abstimmung aller Beteiligten der jeweils geplante Baubeginn eingehalten werden.

Die Mieterberatung bietet zweimal wöchentlich im Hertha-Thiele-Weg 11 eine offene Beratung an. Alle Drewitzer können das kostenlose Beratungsangebot vor Ort nutzen. Schwerpunkte sind insbesondere Fragen rund um das Thema Modernisierung sowie zur Stadtteilentwicklung,  u. a. zur Stellplatzbewirtschaftung und den Umbauarbeiten am "Grünen Kreuz". Aber auch Themen wie Betriebskostenabrechnungen, Mängel in der Wohnung, Mieterhöhungen usw. spielen eine Rolle bei der Beratung der Mieter. Die Sprechzeiten sind immer Montag von 16 bis 19 Uhr und Mittwoch von 9 bis 12 Uhr.

Weitere Informationen finden Interessierte auch unter www.mieterberatungdr.de.

Quelle: Mieterberatung Drewitz / Heike Brümmer

Mittwoch, 15. November 2017

Aktuell: Freie persönliche Stellplätze in Drewitz Nord

Aktuell gibt es noch freie persönliche Stellplätze im Parkhaus Stern-Plaza sowie im Bereich der Oskar-Meßter-Straße 1.
Konkret handelt es sich dabei um die Plätze mit den Stellplatznummern ST 001, ST 037, ST 038 und ST 039.
Darüber hinaus sind noch Tagesparkkarten für Gewerbetreibende vorrätig.
Bei Interesse können Sie sich an die kostenlose Hotline der GEWOBA wenden: 0800 2473651.

Montag, 13. November 2017

Baubedingte Sperrungen in Drewitz

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten an den Schmutzwasserableitungen, die im Auftrag der EWP von der tubus GmbH in Drewitz durchgeführt werden, kann es zeitweise zu Verkehrseinschränkungen, aber auch zu tageweisen Parkplatzsperrungen kommen. Ab heute sind folgende Bereiche von Sperrungen und Halte- bzw. Parkverboten betroffen:

Montag, 13. November, bis Mittwoch, 15. November

Günther-Simon-Straße
Arbeiten an 3 Schächten
1. Schacht: Parkverbot auf 2 Stellplätzen (004-005)
2. Schacht: Parkverbot auf 3 Stellplätzen vor dem Schacht
3. Schacht: Parkverbot auf 3 Stellplätzen vor dem Schacht

Willy-A.-Kleinau-Weg
Arbeiten an 4 Schächten
1. Schacht: Parkverbot auf 4 Stellplätzen (012-015)
2. Schacht: Parkverbot auf 2 Stellplätzen (021-022)
3. Schacht: Sperrung im Schachtbereich
4. Schacht: Sperrung 10 Meter vor dem betroffenen Schacht sowie halbseitige Sperrung
Parkverbot auf 4 Stellplätzen (026-029)

Fritz-Lang-Straße
Arbeiten an 3 Schächten
1. Schacht: Parkverbot auf 3 Stellplätzen im Schachtbereich
2. Schacht: Parkverbot auf 3 Stellplätzen im Schachtbereich
3. Schacht: Parkverbot auf 3 Stellplätzen im Schachtbereich

Paul-Wegener-Straße
Arbeiten an 2 Schächten
1. Schacht: Parkverbot auf 3 Stellplätzen im Schachtbereich
2. Schacht: Parkverbot auf 3 Stellplätzen im Schachtbereich

Friedrich-W.-Murnau-Straße
Arbeiten an 2 Schächten
1. Schacht: Parkverbot auf 3 Stellplätzen im Schachtbereich
2. Schacht: Parkverbot auf 3 Stellplätzen im Schachtbereich

Dienstag, 14. November, bis Donnerstag, 16. November

Paul-Wegener-Straße
Schachtsanierung
Parkverbot auf 3 Stellplätzen im Schachtbereich

Mittwoch, 15. November, bis Freitag, 17. November

Friedrich-W.-Murnau-Straße
Schachtsanierung
Parkverbot auf 3 Stellplätzen im Schachtbereich

Freitag, 10. November 2017

Besuch aus Singapur in der Gartenstadt

Quelle: Bedok South Secondary School, Singapore
Die Gartenstadt Drewitz ist immer wieder ein beliebtes Exkursionsziel für ausländische Besucher der Landeshauptstadt. In dieser Woche machte eine Gruppe von Schülern aus Singapur Halt in Drewitz, um sich bei einem Rundgang und einem anschließenden Vortrag in der Stadtteilschule über die künftige "Zero-Emission-City" zu informieren.
Quelle: Bedok South Secondary School, Singapore

Quelle: Bedok South Secondary School, Singapore

Donnerstag, 9. November 2017

ProPotsdam: Erfolgsmodell Gartenstadt

Drewitz präsentiert sich bei der Weltklimakonferenz in Bonn

Die Gartenstadt Drewitz wird am kommenden Montag auf Einladung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bei der Weltklimakonferenz in Bonn im Rahmen der Vortragsreihe „Energieeffiziente Sanierung von Wohnsiedlungen“ vorgestellt. Zusammen mit Beispielen aus Frankreich, Litauen und den Niederlanden dient die Umgestaltung des Stadtteils als Best Practice-Beispiel.

„In Drewitz nähern wir uns unserem großen Ziel der Zero-Emission-City. In 2012 fiel mit der Sanierung unseres Pilotprojektes sowie der Umgestaltung der Konrad-Wolf-Allee in einen Park der Startschuss für die Entwicklung des Stadtteils zur Gartenstadt. Fünf Jahre danach sieht man schon deutlich, wie sich das Bild von Drewitz positiv gewandelt hat“, sagt ProPotsdam-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal. 

Die Sanierungsarbeiten am Pilotblock der ProPotsdam mit 196 Wohnungen waren im Jahr 2014 abgeschlossen. Seit 2015 saniert die ProPotsdam die sogenannte „Rolle“ in der Konrad-Wolf-Allee in drei Bauabschnitten. Dieses Jahr haben die Bauarbeiten im Quartier 8 begonnen. Für die energetische und sozialverträgliche Sanierung ihres Wohnungsbestandes in der Gartenstadt nutzt die ProPotsdam Förderdarlehen der Investitionsbank des Landes Brandenburg sowie der KfW.

„Mithilfe der Fördermittel für die generationsgerechte und barrierefreie Anpassung von Mietwohngebäuden können wir unseren Mieterinnen und Mietern mit geringem Einkommen nicht nur eine hohe Wohnqualität, sondern auch eine sozialverträgliche Miete anbieten“,
ergänzt Westphal. Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein zahlen maximal 5,50 €/m² nettokalt. Wer zur Einkommensgruppe WBS+40 zählt, zahlt maximal 7,00 €/m² nettokalt.

Die geplanten Gesamtinvestitionen der ProPotsdam belaufen sich auf rund 170 Millionen Euro. Damit leistet das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag, Drewitz zu einem CO2-neutralen Stadtteil zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit der Energie und Wasser Potsdam GmbH wird der kommunale Wohnungsbestand von rund 1.700 Wohnungen in Drewitz seit dem 1. Juli 2016 mit CO2-neutraler Fernwärme versorgt. Dieses hat Vorbildcharakter für die künftigen Sanierungsstrategien der Landeshauptstadt Potsdam in Kooperation mit der ProPotsdam und den Stadtwerken Potsdam.

Bereits zwei Tage vor der Präsentation im Rahmen der Weltklimakonferenz wird die Gartenstadt Drewitz auf Einladung der KfW ebenfalls beim „IDFC Climate Finance Forum“ des internationalen Netzwerks von Förder- und Entwicklungsbanken in Frankfurt am Main vorgestellt.

Die Umgestaltung zur Gartenstadt hat die KfW in einem aktuellen Bericht und Video veröffentlicht: https://www.kfw.de/stories/umwelt/energieeffizienz/sanierung-gartenstadt-potsdam-drewitz/index.html?undefined

(Quelle: Pressemitteilung ProPotsdam, 9. November 2017)

Mittwoch, 8. November 2017

Aktuell: Freie persönliche Stellplätze in Drewitz Nord

Aktuell gibt es noch freie persönliche Stellplätze im Parkhaus Stern-Plaza sowie im Bereich der Eduard-von-Winterstein-Straße 11.
Konkret handelt es sich dabei um den Stellplatz mit der Nummer ST 141.
Darüber hinaus sind noch Tagesparkkarten für Gewerbetreibende vorrätig.
Bei Interesse können Sie sich an die kostenlose Hotline der GEWOBA wenden: 0800 2473651.

Dienstag, 7. November 2017

KfW bescheinigt: Drewitz ist ein internationales Vorbild

Nach ihrem Besuch in der Gartenstadt im vergangenen Jahr hat die KfW nun - anlässlich der aktuellen COP 23- UN-Klimakonferenz in Bonn - ein Video über Drewitz veröffentlicht. In dem dazugehörigen Beitrag schreibt die KfW:

"Als Plattenbausiedlung in den letzten Tagen der DDR gestartet, dann der Tristesse verfallen. Heute dank mutiger Projektentwickler als emissionsarme Gartenstadt zu neuem Leben erblüht: Potsdam-Drewitz."

Das Video und der komplette Beitrag sind online hier abrufbar.

Montag, 6. November 2017

Evaluierung der Verkehrsführungen und Parkraumbewirtschaftung gefordert

"Eine Evaluierung der Verkehrslösungen/-führungen und des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes in der Gartenstadt Drewitz", dies fordert die Fraktion Die Linke in einem Antrag an die Stadtverordnetenversammlung, deren nächste Sitzung an diesem Mittwoch (8. November) stattfindet.

In der Begründung dazu heißt es:
"Anwohnerinnen und Anwohner der Gartenstadt Drewitz machen auf unnötig verlängerte Verkehrswege im Wohngebiet Drewitz, insbesondere im südlichen Teil aufmerksam, die auch zu erhöhten Umweltbelastungen führen.

Wie im Beteiligungskonzept Drewitz angekündigt, sollen themen- und projektbezogene Befragungen der Akteure nach der Durchführung von Einzelmaßnahmen erfolgen. Im Zusammenhang mit der abgeschlossenen Parkraumbewirtschaftung und den damit einhergehenden Verkehrsführungen im Stadtteil halten wir eine Evaluierung für erforderlich.

Der Antrag kann hier online eingesehen werden.

Freitag, 3. November 2017

Baubedingte Sperrungen in Drewitz

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten an den Schmutzwasserableitungen, die im Auftrag der EWP von der tubus GmbH in Drewitz durchgeführt werden, kann es zeitweise zu Verkehrseinschränkungen, aber auch zu tageweisen Parkplatzsperrungen kommen. Ab heute sowie in der kommenden Woche sind folgende Bereiche von Sperrungen und Halte- bzw. Parkverboten betroffen:

Freitag, 3. November, bis Mittwoch, 8. November
Asta-Nielsen-Straße
Arbeiten an 5 Schächten
1. Schacht: Sperrung 10 Meter vor dem betroffenen Schacht
Parkverbot auf 4 Stellplätzen vor dem Schacht
2. Schacht: Sperrung 10 Meter vor dem betroffenen Schacht
Parkverbot auf 4 Stellplätzen vor dem Schacht
3. Schacht: Sperrung 10 Meter vor dem betroffenen Schacht sowie halbseitige Sperrung
4. Schacht: Sperrung 10 Meter vor dem betroffenen Schacht sowie halbseitige Sperrung
5. Schacht: Sperrung 10 Meter vor dem betroffenen Schacht sowie halbseitige Sperrung

Montag, 6. November, bis Donnerstag, 9. November
Oskar-Meßter-Straße
Arbeiten an 7 Schächten
1. Schacht: Sperrung 10 Meter vor dem betroffenen Schacht sowie im Fußwegbereich
2. Schacht: Parkverbot auf 6 Stellplätzen (032-037)
3. Schacht: Parkverbot auf 2 Stellplätzen (030-031) sowie auf der Wiese
4. Schacht: Parkverbot auf 4 Stellplätzen (026-029)
5. Schacht: Parkverbot auf 4 Stellplätzen (010-013)
6. Schacht: Parkverbot auf 4 Stellplätzen (007-010)
2. Schacht: Parkverbot auf 4 Stellplätzen (001-004)

Montag, 6. November, bis Freitag, 10. November
Robert-Baberske-Straße
Arbeiten an 6 Schächten
1. Schacht: Sperrung 10 Meter vor dem betroffenen Schacht sowie halbseitige Sperrung
2. Schacht: Sperrung 10 Meter vor dem betroffenen Schacht sowie halbseitige Sperrung
Parkverbot auf 4 Stellplätzen (002-005)
Parkverbot auf 5 Stellplätzen (029-033)
3. Schacht: Sperrung 10 Meter vor dem betroffenen Schacht sowie halbseitige Sperrung
Parkverbot auf 4 Stellplätzen (024-027)
4. Schacht: Sperrung 10 Meter vor dem betroffenen Schacht sowie halbseitige Sperrung
Halteverbote links und rechts
5. Schacht: Sperrung 10 Meter vor dem betroffenen Schacht sowie halbseitige Sperrung
Halteverbote links und rechts
6. Schacht: Sperrung 10 Meter vor dem betroffenen Schacht sowie halbseitige Sperrung

Halteverbote links und rechts

Mittwoch, 1. November 2017

Aktuell: Freie persönliche Stellplätze in Drewitz Nord

Aktuell gibt es noch freie persönliche Stellplätze im Parkhaus Stern-Plaza sowie im Bereich der Eduard-von-Winterstein-Straße 14-24.
Konkret handelt es sich dabei um die Plätze mit den Stellplatznummern ST 006, ST 014, ST 027 und ST 031.
Darüber hinaus sind noch Tagesparkkarten für Gewerbetreibende vorrätig.
Bei Interesse können Sie sich an die kostenlose Hotline der GEWOBA wenden: 0800 2473651.
Alle Stellplatzangebote der ProPotsdam inklusivepraktischer Suchfunktion gibt es auf der Homepage des Unternehmens.

Montag, 30. Oktober 2017

Baumhaus für Stadtteilschule

Die Stadtteilschule ist um eine Attraktion reicher. Bereits am 19. Oktober ist das Baumhaus der Grundschule "Am Priesterweg" in der Gartenstadt Drewitz eröffnet worden. Für dessen Einrichtung hatten sich Eltern und Schüler im Vorfeld stark engagiert. Unter anderem dank einer Spende der ProPotsdam konnte das Baumhaus schließlich realisiert werden.



Fotos: ProPotsdam / Jessica Beulshausen

Freitag, 27. Oktober 2017

Baubedingte Sperrungen in Drewitz

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten an den Schmutzwasserableitungen, die im Auftrag der EWP von der tubus GmbH in Drewitz durchgeführt werden, kann es zeitweise zu Verkehrseinschränkungen, aber auch zu tageweisen Parkplatzsperrungen kommen. In der kommenden Woche sind folgende Bereiche von Sperrungen und Halte- bzw. Parkverboten betroffen:

Mittwoch, 1. November, bis Freitag, 3. November
Eduard-von-Winterstein-Straße
Arbeiten an 2 Schächten
1. Schacht: Parkverbot auf 4 Stellplätzen (170-173)
2. Schacht: Parkverbot auf 5 Stellplätzen (165-169)

Mittwoch, 1. November, bis Dienstag, 7. November
Guido-Seeber-Weg
Arbeiten an 2 Schächten
Sperrung jeweils 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitige Sperrung

Eduard-von-Winterstein-Straße
Arbeiten an 2 Schächten
1. Schacht: Parkverbot auf 4 Stellplätzen vor dem betroffenen Schacht auf der Wiese
2. Schacht: Parkverbot auf 4 Stellplätzen (151-154)

Donnerstag, 2. November, bis Dienstag, 7. November
Sternstraße
Arbeit an 5 Schächten
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitige Sperrungen

Weiterhin bleibt die nördliche Richtungsfahrbahn der Konrad-Wolf-Allee in Fahrtrichtung Kirchsteigfeld bis zum 3. November voll gesperrt.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Aktuell: Freie persönliche Stellplätze in Drewitz Nord

Aktuell gibt es noch freie persönliche Stellplätze im Parkhaus Stern-Plaza sowie im Bereich der Konrad-Wolf-Allee 44-50.
Konkret handelt es sich dabei um die Plätze mit den Stellplatznummern ST 030 und ST 036.
Darüber hinaus sind noch Tagesparkkarten für Gewerbetreibende vorrätig.
Bei Interesse können Sie sich an die kostenlose Hotline der GEWOBA wenden: 0800 2473651.

Montag, 23. Oktober 2017

Jubiläum der Stadtteilschule

Die Grundschule „Am Priesterweg“ und das Begegnungszentrum oskar. laden am 9. November um 18 Uhr zum 4. Jubiläum der Stadtteilschule ein. In diesem feierlichen Rahmen findet auch die jährliche oskar.-Preisverleihung statt, bei der ein Schüler der Stadtteilschule und eine ehrenamtlich engagierte Person geehrt werden. Um verbindliche Anmeldung bis zum 6. November wird unter 0331 2019704 oder info@oskar-drewitz.de gebeten.

Freitag, 20. Oktober 2017

ProPotsdam startet Pilotprojekt mit eGain

Die Entwicklung von Drewitz zur „Zero-Emission-City“ wird durch die ProPotsdam auf vielfältige Art und Weise verfolgt. Für eine Verringerung der Energieverbräuche sind die komplexen Sanierungsmaßnahmen der zentrale Baustein. Da diese Sanierungen sehr kapital- und zeitintensiv sind, spielen für die ProPotsdam auch andere, kurzfristig umsetzbare Maßnahmen eine wichtige Rolle.

In den Fokus rückt dabei die Heiztechnik in den Gebäuden. Normalerweise werden Heizungen entsprechend der Außentemperatur geregelt. Häufig fühlen sich Mieter in ihrer Wohnung aber durch ein kühles Raumklima wegen schneller Witterungswechsel unwohl. Hier kann eine intelligente Technik helfen, die neben der Temperatur zum Beispiel auch die Windstärke und den Niederschlag einbezieht.

Diesen Ansatz verfolgt die ProPotsdam mit einem Pilotprojekt in Drewitz: in drei Liegenschaften mit insgesamt über 200 Wohneinheiten wird in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Energiedienstleister eGain die Heizungssteuerung optimiert. Zur Inbetriebnahme des neuen Systems wurden in einem Drittel der Wohneinheiten kleine Sensoren angebracht, die automatisch Daten zur Temperatur und Luftfeuchtigkeit in der Wohnung erfassen und anonymisiert weiterleiten. Zusätzlich wurden die Heizzentralen mit Messfühlern ausgestattet. Zusammen mit den gemessenen Daten sowie Informationen zum Gebäude wird eine optimale Einstellung der Heizungsanlage errechnet.

Ziel ist es, mit der eGain-Technologie ein möglichst gleichmäßiges Innenraumklima im gesamten Gebäude zu schaffen. Durch die Einbeziehung aktueller Wetterdaten können so starke Leistungsschwankungen bei der Heizungsanlage vermieden werden. Vor allem in der Übergangszeit reagiert die Heizung schneller auf die bevorstehende Witterung, was ein unnötiges Auskühlen der Wohnung vermeidet. Dies verbessert nicht nur das Raumklima für die Mieter, sondern senkt auch den Energieverbrauch. Außerdem kann die Station im Keller aus der Ferne kontrolliert und somit bei Problemen schneller gehandelt werden.

Mit der Optimierung der Heizungssteuerung sollen 10 Prozent der Heizenergie eingespart werden. Die ProPotsdam leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs in Drewitz auf dem Weg zur „Zero-Emission-City“.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

oskar. aus dem Häuschen

Eröffnung des Drewitzer Nachbarschaftstreffs für den Klimaschutz

Daniel Beermann, Bernd Rubelt und Jörn-Michael Westphal bepflanzen
das erste Hochbeet an der Wendeschleife. Fotos: Jeannine Kostow
Heute Mittag lud das Begegnungszentrum oskar. bei strahlendem Sonnenschein zur Einweihung des ersten Drewitzer Freiluft-Nachbarschaftstreffs auf der ehemaligen Tramwendeschleife an der Ecke Slatan-Dudow-Straße und Konrad-Wolf-Allee ein.

Daniel Beermann, Geschäftsführender Vorstand des Soziale Stadt Potsdam e.V., begrüßte alle Gäste herzlich und freute sich, dass Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, sowie ProPotsdam-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal, der Einladung zur Eröffnung gerne gefolgt waren. "Das Projekt Wendeschleife ist ein weiterer Schritt von oskar., aus dem Haus zu gehen, ein weiterer Schritt, um oskar. mobil zu machen", betonte Beermann. Er bedankte sich beim gesamten Team um Leiterin Kathleen Walter für ihre gute Arbeit – auch unter Zeitdruck. Denn: "Nach dem Zuwendungsbescheid im August musste alles sehr schnell gehen."

In kürzester Zeit wurden Hochbeete für einen Gemeinschaftsgarten aufgebaut. Zwei eigens für das Projekt „Wendeschleife“ eingestellte Mitarbeiterinnen kümmern sich um die Angebote vor Ort. Neben dem gemeinschaftlichen Garten sollen die Drewitzer hier zunächst auch eine Fahrradwerkstatt und eine Ausleihstation nutzen können. In der kommenden Woche wird ein Bauwagen aufgestellt, den die Akteure gerne gemeinsam mit den Anwohnern gestalten möchten.

Bernd Rubelt nannte die Einweihung einen guten Anlass, um über das Thema Gartenstadt Drewitz zu sprechen: "Hier stehen wir im Mittelpunkt einer Idee, die wir intensiv verfolgt haben, und die zu den Menschen kommen musste. Mit dem Gemeinschaftsgarten wird aber nicht nur die Idee der Gartenstadt weitergetragen. Wir sprechen auch über die Aktivierung von Potenzialen, indem wir hier Freiflächen nutzen. Mit dieser Nutzung schaffen wir noch einmal einen besonderen Impuls." Mit Blick auf den Klimaschutz könne man aufzeigen, wie solche Orte richtungsweisend genutzt werden können, so der Baubeigeordnete.

Jörn-Michael Westphal im Gespräch mit den 
beiden projektverantwortlichen Mitarbeiterinnen.
Dass in der Gartenstadt Drewitz vieles geplant worden sei, das als visionär und schwer umsetzbar galt, resümierte Jörn-Michael Westphal. Trotzdem habe es funktioniert. "Der Park ist da, die Stadtteilschule ist da, und nun wird oskar. ergänzt durch eine Fläche im Freien. Das passt gut, denn auch wir als Wohnungsunternehmen verschreiben uns mit der energetischen Sanierung dem Thema Klimaschutz", betonte er. Die Wendeschleife sei eine der Ideen, wo man ganz viele Akteure zusammenhole. Bei diesen bedankte sich der ProPotsdam-Geschäftsführer und fügte hinzu: "Ich freue mich auf die vielen Angebote, die hier entstehen."

Im Anschluss an Ihre Grußworte bepflanzten Daniel Beermann, Bernd Rubelt und Jörn-Michael Westphal das erste Hochbeet des Gemeinschaftsgartens. Kathleen Waltern übernahm das Wässern der drei Pflanzen, bevor sich alle Gäste bei zahlreichen Aktionen selbst ausprobieren durften. Es gab Gesundes aus dem Glas, Nützliches aus Tetrapaks und Holzarbeiten für Kinder. Für das leibliche Wohl sorgte passend zum Herbst eine köstliche Kürbissuppe mit Brot.

Montag, 16. Oktober 2017

Aktuell: Freie persönliche Stellplätze in Drewitz Nord

Aktuell gibt es noch freie persönliche Stellplätze im Parkhaus Stern-Plaza sowie im Bereich der Oskar-Meßter-Straße 1.

Konkret handelt es sich dabei um die Plätze mit den Stellplatznummern ST 038 und ST 039.

Darüber hinaus sind noch Tagesparkkarten für Gewerbetreibende vorrätig.

Bei Interesse können Sie sich an die kostenlose Hotline der GEWOBA wenden: 0800 2473651.

Alle Stellplatzangebote der ProPotsdam inklusive praktischer Suchfunktion gibt es auf der Homepage des Unternehmens.

Freitag, 13. Oktober 2017

Mehrgenerationen-Wohnen in der "Rolle"

Die ProPotsdam plant in der "Rolle", ein Mehrgenerationen-Projekt zu realisieren. 41 Wohnungen sowie zwei Gewerbeflächen stehen dafür in der Konrad-Wolf-Allee 39-45 zur Verfügung. Im Erdgeschoss ist ein Gemeinschaftsraum geplant, den die Bewohner selbst nutzend verwalten sollen. Das Projekt wird wissenschaftlich von der Fachhochschule Potsdam begleitet.