Freitag, 5. Juni 2020

Neuer Bestell- und Abholservice in den Zweigbibliotheken

Foto: ElasticComputeFarm/Pixabay
Die Zweigbibliotheken der Stadt- und Landesbibliothek Am Stern und in der Waldstadt bieten ab Montag, 8. Juni, einen Bestell- und Abholservice an. Bestellwünsche werden ab sofort entgegengenommen: Nutzerinnen und Nutzer der Zweigbibliothek Waldstadt wenden sich dafür telefonisch an (0331) 87 24 29 oder per E-Mail an zwb-waldstadt@bibliothek.potsdam.de. Wer Medien aus der Zweigbibliothek Am Stern ausleihen möchte, kann eine Mail an zwb-amstern@bibliothek.potsdam.de schreiben oder telefonisch unter (0331) 62 30 54 bestellen.

 

Unter der Angabe des Namens und der Benutzernummer des Bibliotheksausweises können bis zu zehn Titel geordert werden. In der Regel liegen die Medien am nächsten Abholtag der jeweiligen Zweigstellen bereit. Die Abholzeiten in der Zweigbibliothek Am Stern sind montags 10 bis 12 Uhr, donnerstags 16 bis 18 Uhr sowie samstags 10 bis 12 Uhr. In der Waldstadt können Medien dienstags von 10 bis 12 Uhr und freitags von 16 bis 18 Uhr abgeholt werden. Für den Publikumsverkehr bleiben beide Standorte weiterhin geschlossen. Die Hauptbibliothek ist seit dem 25. Mai 2020 wieder geöffnet. Weitere Informationen gibt es online unter www.bibliothek.potsdam.de.

Donnerstag, 4. Juni 2020

Servicepunkt der ProPotsdam in der Innenstadt wieder geöffnet


Die Tür des Service Points in der
Friedrich-Ebert-Straße ist wieder für die Mieter
geöffnet. Foto: ProPotsdam
Die ProPotsdam hat ihren Servicestandort in der Friedrich-Ebert-Straße wieder geöffnet. Mieter können ihre Anliegen nun auch wieder persönlich anbringen.
Derzeit gelten jedoch eingeschränkte Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr, nachmittags (außer Mittwoch) von 15 bis 18 Uhr.

Die pandemiebedingte  Schließzeit hat die ProPotsdam für eine moderne Umgestaltung des Points genutzt. So wurde unter anderem der Tresen erneuert.

Zur Sicherheit und zur Abstandswahrung dürfen jeweils nur 2 Personen gleichzeitig den Servicestandort betreten. Auch die Mundschutzpflicht soll beachtet werden, betont das Wohnungsunternehmen.

Die Servicestandorte in der Konrad-Wolf-Allee und in der Pappelallee bleiben vorerst weiterhin geschlossen, heißt es weiter.

Der Mieterservice ist zudem weiterhin über die ProPotsdamApp oder per e-Mail über Mieterservice@ProPotsdam.de zu erreichen. Telefonisch ist die ProPotsdam rund um die Uhr unter der 0800 2473651 kostenfrei erreichbar

Dienstag, 2. Juni 2020

Die Arche teilweise wieder geöffnet


Die Arche in Drewitz hat wieder täglich für eine kleine Gruppe für bis zu 15 Kindern geöffnet. Das teilte die Einrichtung auf Facebook mit. Auf die Woche verteilt seien jeweils eine stark begrenzte Anzahl der Kinder aller Klassen von Montag bis Donnerstag zwischen 12.30 bis 16 Uhr im Haus in der Oskar-Meßter-Straße 2, die Jugendlichen hingegen immer freitags.

„Unsere Kinder und Jugendlichen tanken in dieser Zeit fehlende Begegnung 'in echt' auf und unser Gelände wird wieder erobert. Das tut auch uns als Team gut“, heißt es in dem Beitrag. „In ausgewählten Räumen wird jetzt gespielt, getobt und sich ausgetauscht...und schweißtreibend dafür gesorgt, dass unsere Kinder sich an die Schutzmaßnahmen halten. Wir erleben, wie gut und wichtig diese Teilöffnung für unsere Kinder & auch Eltern ist, - wenn auch noch nicht täglich für jedes Kind. Wir sind gespannt, was es noch aufzuarbeiten gibt und stehen an der Seite unserer Kinder und Familien.“


Parallel finde weiterhin die virtuelle Beziehungsarbeit zu den anderen Kindern statt, die jeweils nicht die Arche besuchen können. Bislang könne nur ein kleiner Teil in der Arche sein, für alle anderen kommt die Arche weiterhin zu ihnen.


Sachspenden können aufgrund der Hygienemaßnahmen montags bis donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr, sowie 16.30 bis 17.30 Uhr vorbeigebracht werden. Dafür hat das Team auch konkrete Wünsche: „Aktuell können wir für unser KidsCamp Ende Juni Süßigkeiten für unseren hauseigenen Kinderkiosk gebrauchen. Kleine Chipspackungen sowie Colacracker, Schlangen und kleine abgepackte Gummibärentüten gerne auch ohne Schweinegelatine sind willkommen und alles weitere, was die Kioskphantasie hergibt.“ Nach aktuellem Stand seien die Sommercamps der Arche mit reduzierter Teilnehmerzahl möglich, heißt es.


Mehr über Die Arche findet Ihr HIER.



Freitag, 29. Mai 2020

Stadtwerkefest abgesagt

Foto: MonikaP/Pixabay

In Folge der coronabedingten Einschränkungen haben die Stadtwerke Potsdam das diesjährige Stadtwerkefest abgesagt.

Den Ausschlag dafür gegeben habe die gestrige Entscheidung des Landes Brandenburg zur Absage des Bürgerfestes im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit in Potsdam, teilte das Unternehmen heute mit. „Wir bedauern sehr, gerade das Jubiläumsstadtwerkefest zum 20. Geburtstag absagen zu müssen, das zu einem Bürgerfest zu 30 Jahren Wiedervereinigung gut gepasst hätte. “, sagt Sophia Eltrop, Geschäftsführerin der Stadtwerke Potsdam. „Wir begrüßen aber die verantwortungsvolle Entscheidung uneingeschränkt.“

Geplant war, die einmalige Chance für Potsdam zu nutzen, um gemeinsam mit dem Land Brandenburg und der Landeshauptstadt Potsdam die beiden Jubiläumsveranstaltungen in Potsdam zu gestalten.

Das Stadtwerkefest sollte in diesem Jahr statt im Sommer am 2. Oktober stattfinden, also einen Tag vor den Feierlichkeiten zum Einheitsfest.

Mittwoch, 27. Mai 2020

EWP-Kundenzentrum in der Wilhelmgalerie wieder geöffnet


Grafik: nicole_koenig/Pixabay
Das Kundenzentrum der Energie und Wasser Potsdam (EWP) in der WilhelmGalerie, Charlottenstraße 42, ist ab sofort wieder für den Besucherverkehr geöffnet. Das teilten die Stadtwerke Potsdam mit. Um dies zu ermöglichen, seien umfangreiche Hygienemaßnahmen zum Schutz von Personal und Kunden umgesetzt worden.

Ab sofort gelten die gewohnten Öffnungszeiten, montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr. Die Service-Mitarbeiter sind als persönliche Absprechpartner für Kundenanliegen da, außerdem ist der Kassenautomat für Bareinzahlungen zugänglich.

Die EWP weist darauf hin, dass im Kundenzentrum ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Für das Personal vor Ort sei durch eine entsprechende Schutzscheibe ausreichend für Sicherheit gesorgt.

Weiterhin lassen sich alle Anliegen ebenfalls telefonisch, per Mail und vieles auch auf der Stadtwerke-Webseite bzw. im Kundenportal lösen, heißt es von Seiten der Stadtwerke.


Dienstag, 26. Mai 2020

Prozess um Raubüberfall in Drewitz gestartet


Die Seniorin wurde beim Geldabholen
überfallen. Symbolbild: Hans Braxmeier/Pixabay
Nach dem Überfall einer Seniorin an einem Geldautomaten in der Konrad-Wolf-Allee in Drewitz im vergangenen Dezember habe der Prozess vor dem Potsdamer Landgericht begonnen, melden die Potsdamer Tageszeitungen heute. Die 39-jährige Angeklagte, die in der Klinik für Forensische Psychiatrie in Eberswalde (Barnim) untergebracht sei, solle sich zunächst geweigert haben, ihre Zelle zu verlassen, was den Prozessauftakt verzögert haben soll. Zunächst seien acht Verhandlungstage geplant. Ein psychiatrischer Gutachter begleite den Prozess, heißt es.

Wie die PNN schreiben, habe das 88-jährige Opfer bei dem brutalen Überfall am 21. Dezember 2019 Prellungen am Schädel, Oberarm und Ellenbogen sowie Hämatome am rechten Arm und eine Gehirnerschütterung davongetragen und sich ein Handgelenk gebrochen. Laut Polizeibericht habe die Tatverdächtige die alte Dame sogar zweimal angegriffen, sowohl vor dem Geldautomaten als auch vor der Sparkasse.

Zum Artikel der PNN gelangt Ihr HIER.

Montag, 25. Mai 2020

Hart, aber herzig: Bunte Steine als Gute-Laune-Bringer

Wer einen so schön bemalten Stein findet...
Ist Euch beim Spazieren, Einkaufen gehen oder auf dem Spielplatz auch schon mal ein bunt bemalter Stein aufgefallen? Dann könnte es gut sein, dass es ein „Potsdam Stein“ ist. Ob Drewitz, Fahrland oder Bornstedt: Überall in der Stadt legen Potsdamer und Potsdamerinnen fantasievoll verzierte Steine aus – mehr oder weniger auffällig. Manch einer ist auf einem Poller anzutreffen, andere verstecken sich in Astgabeln oder auf Verteilerkästen. Da liegt dann ein Stein mit einem aufmunternden Spruch, ein Pinguin oder ein kleiner Brocken in Gestalt einer angebissenen Schokolinse. Das Ganze hat einfach nur den Zweck, den Findern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

... ist wahrscheinlich einem der "Potsdam Steine"
über den Weg gelaufen. Inzwischen...
Wer einen Fund gemacht hat, kann diesen in der Facebook-Gruppe „Potsdam Steine“ vermelden. Mehr als 800 Mitglieder hat die Gruppe bereits. Täglich werden dort Beiträge gepostet über neu entstandene Kunstwerke, Hinweise auf „Auswilderungen“ oder eben Funde. Viele der Künstler freuen sich, ihre Schätze virtuell wiederzusehen. Auch ob ein Stein an Ort und Stelle bleiben darf oder an anderer Stelle wieder abgelegt wird, kann dort vermerkt werden. Manche Steine sind inzwischen weit gereist und tauchen in anderen Städten oder an der Ostsee wieder auf. Manchmal wandern auch Steine aus anderen Städten nach Potsdam, denn das Steine-Fieber ist nicht regional begrenzt.

... haben die hübschen Glücksbringer mehr als 800 Fans
in der Landeshauptstadt und darüber hinaus.
Fotos: Anja Rütenik
Wer einen Stein besonders ins Herz geschlossen hat, darf ihn auch mal als Glücksbringer behalten. Steine „hamstern“ ist allerdings in der Gruppe nicht gerne gesehen. Schließlich geht es darum, möglichst vielen Menschen durch die zufälligen Steinfunde eine Freude zu bereiten. Das hat vor allem in den vergangenen Wochen viele Leute erreicht und in Zeiten der Corona-Einschränkungen das Herz etwas leichter gemacht.

Wer selbst ein paar der bunten Glücksbringer herstellen möchte, braucht ein paar schöne „Rohlinge“, Acrylfarben oder –stifte, Klarlack und Fantasie. Um Tiere und die Umwelt zu schützen, sollte man aber auf Deko wie Glitter oder Wackelaugen verzichten. Nachdem die Steine gut getrocknet sind, können sie sich auf die Reise machen. Alle weiteren Infos findet Ihr in den Gruppenregeln von „Potsdam Steine“.

Also, wenn Ihr das nächste Mal draußen unterwegs seid: Einfach die Augen offen halten!

Montag, 18. Mai 2020

Ein Kinderclub ohne Kinder: Team veröffentlicht Video

Falls Ihr Euch immer schon gefragt habt, was so im Kinderclub Junior des SC Potsdam in Drewitz aktuell so los ist, wenn die Kinder nicht da sind, dann werdet Ihr in diesem Video Antwort darauf bekommen. Das Club-Team lässt darin die Fotowand, die rote Couch, den Tischkicker, den Brennofen und viele andere Euch sicher bestens bekannte Gegenstände zu Wort kommen.
Viel Spaß!


Donnerstag, 14. Mai 2020

Bürgerservice ab Montag wieder regulär geöffnet


Foto: Beate Böllinger/Pixabay
Das Bürgerservicecenter der Landeshauptstadt Potsdam ist bei vorheriger telefonischer Anmeldung und unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygienebedingungen ab Montag, 18. Mai, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zugänglich.

„In den vergangenen Wochen konnten die Bürgeranliegen nur teilweise abgearbeitet werden. Die Terminvergabe erfolgte dabei nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. Ab Montag werden wir die Bürgerdienstleistungen wieder komplett hochfahren und vollumfänglich für die Potsdamerinnen und Potsdamer anbieten können“, sagt die Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit, Brigitte Meier. „Wichtig ist, dass die Besucher vorher telefonisch einen Termin vereinbaren, da die Informationsschalter zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschlossen bleiben. Darüber hinaus werden Besucherinnen und Besucher gebeten, sich an die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen zu halten und beim Betreten der Gebäude eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“

Das Bürgerservicecenter hat Montag 10 bis 18 Uhr und Dienstag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Termine für das Bürgerservicecenter sowie für die KfZ-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde können über die zentrale Nummer des Service-Center 115 vereinbart werden. Die Terminvergabe ist telefonisch auch unter der Durchwahl der jeweiligen Arbeitsgruppen möglich.

Telefon Bürgerservicecenter: 0331 289-3820

Telefon Standesamt: 0331 289-1723

Telefon Kfz-Zulassung/Fahrerlaubnisbehörde: 0331 289-3297

Telefon Ausländerbehörde: 0331 289-1113

Ab dem 18. Mai 2020 wird auch der Fachbereich Soziales und Inklusion schrittweise für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Öffnung des Fachbereiches geschieht dabei ausschließlich nach erfolgter Terminvereinbarung. Bürgerinnen und Bürger ohne Termin werden, mit Ausnahme von Notfällen, nicht empfangen.

Termine für den Fachbereich Soziales und Inklusion können ab Donnerstag den 14. Mai telefonisch oder per E-Mail mit der oder dem jeweils für die Bürgerin oder den Bürger zuständigen Sachbearbeiterin oder Sachbearbeiter vereinbart werden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden die Bürgerinnen und Bürger auf den jeweiligen Leistungsbescheiden oder im virtuellen Rathaus auf www.potsdam.de. Für Neuanträge besteht die Möglichkeit, sich über die Behördennummer 115 entsprechend verbinden zu lassen.

Die telefonische Erreichbarkeit sei innerhalb der üblichen Dienstzeiten (Donnerstag von 9 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 16 Uhr, Freitag von 9 bis 13 Uhr) gewährleistet, teilte die Stadt mit. Die Terminvergabe erfolge im Wesentlichen an den bisherigen Sprechtagen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Anliegen weiterhin vorrangig per Post, E- Mail oder Telefon einzureichen und nur in unbedingt erforderlichen Fragen einen Termin in der Behlertstraße 3a zu vereinbaren.

Um sich selbst und andere zu schützen, werden Besucherinnen und Besucher gebeten, sich an die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen zu halten und beim Betreten der Gebäude eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Mittwoch, 13. Mai 2020

Musik bewegt: Kammerakademie Potsdam spielt Nachbarschaftskonzerte in Drewitz


Die Kammerakademie Potsdam. Foto: Beate Wätzel
Wenn wir nicht ins Konzert gehen können, kommt die Musik eben zu uns – das hat sich offenbar die Kammerkademie Potsdam gedacht und eine tolle Aktion vorbereitet: Am Freitag möchte das Potsdamer Stadtorchester einen musikalischen Gruß nach Drewitz tragen. Gleich zwei Nachbarschaftskonzerte sind für den Nachmittag angekündigt. Der erste Auftritt der Kammerakademie wird um 16 Uhr im Innenhof der Asta-Nielsen-Straße stattfinden. Das zweite Konzert beginnt um 17.30 Uhr im Guido-Seeber-Weg.
„Öffnen Sie die Fenster und Balkontüren und lassen Sie die Musik hinein“, wünschen sich die Musiker.

Die Kammerakademie Potsdam ist im Nikolaisaal in der Wilhelm-Staab-Straße 10/11 beheimatet. Aufgrund der aktuellen Regelungen müssen derzeit alle geplanten Konzerte in dem Veranstaltungshaus ausfallen – bis mindestens 5. Juni.
Wer dennoch mal reinhören möchte, findet HIER einige Stücke, die die Musiker jeweils bei sich zu Hause eingespielt haben, auch in Zeiten der räumlichen Isolation mit dem Publikum verbunden zu bleiben. Dort ist auch mehr über die Musiker zu erfahren.

Dienstag, 12. Mai 2020

Bauwagen der Wendeschleife ausgebrannt


War nicht mehr zu retten: Der Bauwagen der Wendechleife
Foto: Wendeschleife
Herber Schlag für das Team der Wendeschleife in der Gartenstadt Drewitz: Der Bauwagen auf dem Gelände an der Konrad-Wolf-Allee ist am Wochenende zerstört worden.

„Kaum ging die FB-Seite der Wendeschleife an den Start, schon haben wir keine guten Neuigkeiten zu berichten“, heißt es dazu auf der erst kürzlich gestarteten Facebook-Präsenz des Gemeinschaftsgarten-Projekts. „In der Nacht von Freitag zu Samstag (8.-9. Mai) ist der toll bemalte Bauwagen des Projektes samt Inventar vollständig abgebrannt. Die Feuerwehr war rechtzeitig da und konnte den Brand schnell löschen, wir sind sehr froh, dass niemandem etwas passiert ist.“ Der Bauwagen sei leider nicht mehr zu benutzen. Die Polizei ermittle zu dem Fall.

Ursprünglich hatten die Potsdamer Zeitungen am Montag berichtet, dass laut Polizeibericht an der Konrad-Wolff-Allee ein Schuppen abgebrannt sei, in dem eine Bierzeltgarnitur gelagert gewesen sei.

Montag, 11. Mai 2020

Gründen in Zeiten von Corona: Informationen des Gründerforums Potsdam


Foto: StartupStockPhotos/Pixabay
Wer ein Unternehmen gründen möchte, braucht Wissen etwa zu Themen wie Finanzierung oder Markterkundung. Während normalerweise in Potsdam wöchentlich gleich mehrere Events für Gründer*innen stattfinden, wo nützliches Know-how erworben werden kann und Fragen persönlich geklärt werden können, ist dies zur Zeit leider aufgrund der Corona-Situation nicht wie gewohnt möglich. Dennoch ist es weiterhin möglich, sich das nötige Wissen anzueignen, sich coachen zu lassen und seine individuellen Fragen zu stellen – nur eben auf andere Art als üblich.

Unter gruenden-in-potsdam.de/veranstaltungen informiert das gründerforum Potsdam, ob Events (wieder) stattfinden oder auf ein Online-Format umgestiegen wird. Zudem gibt die Seite einen Überblick, welche Angebote Gründer oder Interessierte zur Zeit in Potsdam nutzen können. Darunter sind beispielsweise das Existenzgründungsportal des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi), die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), Meetups für Gründer und Angebote der Gründungswerkstatt Enterprise.

Informationen und Anlaufstellen für Unternehmen während der Coronakrise sind ebenfalls beim Gründerforum unter www.gruenden-in-potsdam.de/corona-unterstuetzung-fuer-unternehmenzu finden.

Freitag, 8. Mai 2020

Spielplätze öffnen wieder: Stadt veröffentlicht Hygieneregeln


Viele Familien können es sicher kaum erwarten: Ab dem morgigen Sonnabend dürfen Spielplätze wieder genutzt werden. Ein wenig getrübt wird die Spiel- und Buddelfreude allerdings durch Hygiene- und Abstandsregeln. Diese sind jedoch nötig, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

An den Spielplätzen werden demnach Plakate mit den Hinweisen angebracht. Die Stadt hat dafür Entwürfe zur Verfügung gestellt und auch die Wohnungsunternehmen gebeten, ihre Spielplätze mit entsprechenden Hinweisen zu versehen. 

Zu den Regeln zählen: Abstand einhalten, in die Armbeuge niesen oder husten, regelmäßige Handreinigung und im Fall einer Erkrankung das Spielgelände nicht zu betreten.


Donnerstag, 7. Mai 2020

Schnitzeljagd mal anders: neue Aktion des Kinderclubs Junior


Die Hinweise sind im Wohngebiet verteilt zu finden.
Fotos: Mathias Selbach
Nach der Einrichtung eines Tauschschranks für Bücher, Spiele und CO. (für mehr Infos HIER klicken) hat sich das Team des Kinderclub Junior des SC Potsdam wieder etwas Tolles gegen Langeweile für Kinder und Familien ausgedacht.

Insgesamt acht Hinweisschilder wurden am gestrigen Mittwoch im Stadtteil aufgehängt. Darauf finden sich verschiedene Aufgaben wie Rätsel, Wissensfragen und Beobachtungen, berichtet Kinderclub-Leiter Mathias Selbach. Auf jedem Zettel ist zudem ein Hinweis vermerkt, wo die nächste Aufgabe zu finden ist. Alles, was Ihr zum Mitmachen braucht, sind ein Stift und ein Zettel zum Notieren der Lösungen.

Bildunterschrift hinzufügen
Wer alle Aufgaben gemeistert hat, kann die Lösungen in den Briefkasten des Kinderclubs Junior in der Robert-Baberske-Straße 6/8 werfen – am besten notiert Ihr eine Telefonnummer, denn dann kann das Team Euch kontaktieren, um zu verabreden, wann Ihr den Preis für Eure Teilnahme abholen könnt.

Wir wünschen Euch viel Spaß und danken dem Team des Kinderclubs Junior für diese tolle Aktion!

Mittwoch, 6. Mai 2020

Hilfe suchen, Hilfe anbieten in der Corona-Krise: Online-Portal „HelpTo“


Anemone123/Pixabay
Die Landeshauptstadt Potsdam hat zusammen mit dem Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt das Hilfe-Portal „HelpTo“ für Unterstützungsaktionen in der Corona-Krise gestartet. Dort sollen Hilfsangebote und Hilfegesuche von Bürgerinnen und Bürgern veröffentlicht werden, um so schnell und unkompliziert die Arbeit vor Ort voranbringen zu können.

Auf http://potsdam.helpto.de können die Nutzer Angebote einstellen beziehungsweise auf Angebote und Gesuche reagieren. Dabei kann es um Blutspenden, Sachspenden, die Unterstützung lokaler Händler oder die Suche nach ehrenamtlichen Helfern in der Helferstelle der Landeshauptstadt gehen. Zudem gibt es aktuelle Informationen zu Angeboten, Initiativen und aktuellen Entwicklungen. Das Portal lehnt sich an die erfolgreichen Angebote bei der Flüchtlingshilfe 2015 an und soll ebenso helfen, dass die Menschen sich über Hilfen austauschen.

Dienstag, 5. Mai 2020

Urlaub auf Balkonien: Pflanzen, Grillen oder Feste feiern - Was ist erlaubt?


Foto: Tomasz Hanarz/Pixabay
Die meisten Menschen werden ihren Urlaub in diesem Jahr wohl zu Hause verbringen. Gerade jetzt ist der eigene Balkon Gold wert: Grillen, Blumen pflanzen oder Gärtnern – alles unkompliziert möglich? Der Deutsche Mieterbund (DMB) hat einen Überblick zusammengestellt, was – nicht nur während der Corona-Krise - beim Urlaub auf Balkonien zu beachten ist.

Demnach gilt grundsätzlich: Mieter können ihren Balkon oder ihren Garten nutzen, wie sie wollen. Sie haben hier die gleichen Rechte und Pflichten wie in der Wohnung selbst – zumindest theoretisch. Praktisch werden die Gebrauchsrechte auf ihrem Balkon und der Terrasse durch berechtigte Interessen der Nachbarn begrenzt. Es muss entsprechende Rücksicht genommen werden, und auch der Vermieter habe häufig „ein Wörtchen“ mitzureden, heißt es.

Blumen und Pflanzen: Mieter haben das Recht, auf dem Balkon Blumenkübel, Blumentöpfe oder Rankegitter aufzustellen. Sie können auch Blumenkästen anbringen und sie nach ihren eigenen Vorstellungen bepflanzen, zum Beispiel mit Geranien, Petunien oder mit Glockenblumen, Sonnenblumen usw. Eventuell herabfallende Blüten oder Blätter müssen die unter dem Balkon wohnenden Nachbarn dulden. Anders aber bei stark wuchernden Pflanzen, die über die Balkonbrüstung wachsen. Diese müssen zurückgeschnitten werden, damit der Balkon des Nachbarn nicht auch noch zuwuchert. Eine Voraussetzung bei Blumenkästen ist außerdem immer, dass sie ordnungsgemäß befestigt werden. Es muss sichergestellt sein, dass sie auch bei starkem Wind nicht herabstürzen und Passanten oder Nachbarn gefährden können. Ist das der Fall, dürfen Blumenkästen grundsätzlich auch an der Außenseite des Balkons befestigt werden.

Essen, Trinken, Feiern: Natürlich darf auf dem Balkon gegessen, getrunken und auch gefeiert werden. Dabei gilt aber das Gebot der Rücksichtnahme. Das bedeutet, im Interesse der Nachbarn so leise wie möglich zu feiern. Und auch oder gerade auf dem Balkon oder im Garten gilt: Ab 22 Uhr ist Nachtruhe. Momentan müssen natürlich zusätzlich die behördlichen Bestimmungen zu Kontaktbeschränkungen beachtet werden.

Grillen: Egal, ob auf dem Balkon oder im Garten – Grillen ist bei schönem Wetter üblich und sehr beliebt. Auch in Mehrfamilienhäusern darf auf dem Balkon oder im Garten gegrillt werden. Nachbarn müssen dies akzeptieren. Allerdings gibt es von diesem Grundsatz zwei Ausnahmen:
Ist im Mietvertrag ausdrücklich das Grillen auf Balkon oder Terrasse verboten, müssen sich Mieter daran halten. Wer das Grillverbot missachtet, riskiert Abmahnungen und sogar die Kündigung.
Auch ohne ausdrückliches Verbot im Mietvertrag darf dann nicht gegrillt werden, wenn Rauch in Nachbarwohnungen zieht. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Grill auf dem Balkon oder im Garten steht. Wenn der beim Grillen entstehende Qualm in konzentrierter Weise in die Wohnung eines Nachbarn dringt und diesen dadurch wesentlich beeinträchtigt, ist das verboten. Rauchbeeinträchtigungen sollten daher für die Nachbarn so gering wie möglich gehalten werden. Deshalb empfehlen Gerichte auch immer wieder den Einsatz von Elektrogrills statt Holzkohle.

Kräuter und Gemüse: Gleichgültig, ob in Töpfen, Kisten oder Regalen – Kräuter dürfen angepflanzt, ein kleiner Kräutergarten angelegt werden. Das Gleiche gilt auch für Gemüse, Tomaten, Gurken usw. Sie können auf dem Balkon gepflanzt werden, und für Bohnen beispielsweise darf auch ein Rankegitter aufgestellt werden.

Möblierung: Mieter können Stühle, Bänke, Tische oder Sonnenschirme aufstellen, ganz nach ihrem Geschmack. Eine Sonnenmarkise oder eine Balkonverkleidung bedarf aber in aller Regel der Zustimmung des Vermieters.

Also: Im Zweifel die Fragen immer mit dem Vermieter abklären oder im Mitvertrag nachlesen.

Wir wünschen Euch gute Erholung!

Quelle: Deutscher Mieterbund (DMB)

Donnerstag, 30. April 2020

Bibliothek startet kontaktlosen Bestell- und Abholservice


Foto: Hermann Traub/Pixabay
Gute Nachrichten für Bücherwürmer und Filmfans: Als ersten Schritt in Richtung Wiedereröffnung bietet die Stadt- und Landesbibliothek ab Montag, 4. Mai, einen kontaktlosen Bestell- und Abholservice in der Hauptbibliothek an. Auch die Außenrückgabe ist dann wieder ganztägig geöffnet.

Bibliothekskundinnen und -kunden können dann laut Stadt bis zu zehn Medien per E-Mail unter bestellung@bibliothek.potsdam.de oder telefonisch unter 0331 2896666 montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr bestellen. Unter dieser Telefonnummer ist auch eine Beratung möglich. Die bestellten Medien können dann in der Regel am nächsten Öffnungstag abgeholt werden. Dafür gebe es festgelegte Abholzeiten von Montag bis Samstag, die jeweils vereinbart werden. Die Ausgabe erfolge am Seiteneingang der Hauptbibliothek im Bildungsforum kontaktlos sowie unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln.

Bitte beachten: Der Service ist ausschließlich für ausleihbare Medien aus der Hauptbibliothek Am Kanal 47 gedacht. Ein interner Leihverkehr zwischen Hauptbibliothek und Zweigbibliotheken ist zurzeit leider nicht möglich. Alle weiteren Informationen zu diesem Angebot findet Ihr online unter www.bibliothek.potsdam.de.

Für alle Fragen rund um die Ausleihe steht auch weiterhin die Hotline 0331 2896600 von montags bis freitags zwischen 10 und 15 Uhr und samstags zwischen 10 und 14 Uhr zur Verfügung.

Wer war eigentlich... Erich Pommer?


Erich Pommer. Foto: Wikimedia Commons
Erich Pommer (* 20. Juli 1889 in Hildesheim; † 8. Mai 1966 in Los Angeles), dem eine Straße in der Gartenstadt Drewitz gewidmet ist, war ein deutscher Filmproduzent, der zeitweise zu den mächtigsten Figuren der deutschen Filmindustrie zählte. Pommer gilt als Entdecker von Marlene Dietrich und schrieb als Produzent von Filmen wie „Das Cabinet des Dr. Caligari“, „Der letzte Mann“, „Metropolis“ und „Der blaue Engel“ Filmgeschichte.

Der gelernte Kaufmann wechselte im Jahr 1921, nach seinem Militärdienst, zu einer französischen Filmgesellschaft und wurde deren Vertreter. Im ersten Weltkrieg wurde ihm das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen. „Nach einer Verwundung arbeitete er ab 1917 an Wochenschauen und später als Leiter der Filmabteilung der Zensurstelle der Militärverwaltung Rumänien“, heißt es im Online-Lexikon Wikipedia. 1923 stieß Pommer zum Vortand der Ufa und war von 1923 bis 1926 Erster Vorsitzender der Spitzenorganisation der Filmindustrie (SPIO).

In dieser Zeit produzierte er unter anderem den Stummfilm „Metropolis“, bei dem Fritz Lang Regie führte und der 1927 uraufgeführt wurde. Laut Wikipedia ist dieser mit 5 Millionen Reichsmark der teuerste Streifen der deutschen Filmgeschichte. Letzteres führte auch dazu, dass sein Vertrag nicht verlängert wurde und Erich Pommer zunächst für die US-amerikanischen Paramount- und MGM-Studios arbeitete, bevor er wieder zur Ufa zurückkehrte. Dort entstand dann schließlich „Der blaue Engel“, der Marlene Dietrich zu ihrem Ruhm verhalf.

Ein von Boris Bilinski entworfenes Plakat für den Stummfilm
"Metropolis", 1927. Foto: Wikimedia Commons
Mit der Machtübernahme durch die Nazis waren seine Verdienste vergessen: Da er wegen seines jüdischen Vaters selbst als Jude galt, wurde sein Vertrag mit der Ufa aufgelöst. Gemeinsam mit seiner Frau ging Pommer erst nach Paris und schließlich nach Hollywood, wo er nach vielen Rückschlägen 1944 eingebürgert wurde. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte Erich Pommer abermals nach Deutschland zurück, dieses Mals als oberster Filmoffizier der amerikanischen Militärregierung. Bevor er 1949 zurück in die USA ging, konzipierte er mit zwei Kollegen die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK).

Erich Pommer starb 1966 in Los Angeles.

Anlässlich seines 100. Geburtstages widmeten die Internationalen Filmfestspiele von Berlin dem Filmemacher eine umfassende Retrospektive. Auch mehrere wissenschaftliche Abhandlungen, Dokumentationen und Biographien über sein Leben und Wirken sind erschienen.

1998 wurde in Potsdam das  gemeinnützige Erich Pommer Institut gegründet, laut eigenen Angaben „einer der führenden Weiterbildungsanbieter in der deutschen und europäischen Medienbranche und ein unabhängiger Branchen-Think Tank“. Das Institut bietet Forschung und Lehre zu Medienwirtschaft und Medienrecht an.

Montag, 27. April 2020

Fit auf dem Sofa


Foto: photosforyou/Pixabay
Auf der Couch herumfläzen war gestern! Jetzt wird die Sitzgarnitur zum Sportgerät. Die Couch-Fitness hat inzwischen viele Fans – wusstet Ihr, dass es sogar einen offiziellen Sofasportverein gibt? Dieser wurde 2017 in Berlin gegründet und hat sich der körperlichen Ertüchtigung auf dem Sitzmöbel verschrieben – und das immer mit einer großen Portion Humor.
Mehr zum Sofasportverein zu Berlin e. V. und Übungsanleitungen sind unter www.sofasportverein.de zu finden. 

Für alle, die keine Lust haben, ihre Yogamatte auszurollen oder einfach mal probieren möchten: Yoga-Übungen für Couch-Potatoes zeigt Coach Amiena Zylla HIER

Jetzt gibt es also wirklich keine Ausreden mehr!

Donnerstag, 23. April 2020

Fragen und Antworten zur Maskenpflicht und Nähanleitungen


Foto: pasja1000/Pixabay
Ab kommenden Montag gilt in Potsdam beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr eine Maskenpflicht. Die Stadt beantwortet auf ihrer Homepage die wichtigsten Fragen zum Thema:

Muss ich eine Maske tragen?
Ab sofort sollen beim Einkaufen und in den Nahverkehrsmitteln Alltagsmasken getragen werden. Ab Montag 27. April 2020 wird dieser Schutz durch eine geplante Verordnung des Landes Brandenburgs auch in Potsdamer Bussen und Bahnen verpflichtend, ebenso beim Einkaufen. Die neue Verordnung des Landes soll diese Woche beschlossen werden und ab Montag, 27. April 2020, gelten.

Was kann man als Alltagsmaske tragen?
Als Alltagsmasken gelten auch nichtmedizinische oder selbstgenähte Masken, sogenannte Community-Masken. Auch die Verwendung von Buffs, Tüchern oder Schals, die vor Mund und Nase getragen werden, sind möglich.

Wo bekomme ich eine Bedeckung her?
Sie können Alltagsmasken in Apotheken, im Einzelhandel kaufen oder auch eine Maske selber nähen. Dafür kann dicht gewebte Baumwolle (waschbar bei mindestens 60 bis 95 Grad) verwendet werden.

Warum sollte man eine Alltagsmaske tragen?
Durch eine Alltagsmaske werden Tröpfchen, die man beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen. Das Risiko, eine andere Person durch Husten oder Niesen anzustecken, wird verringert. Das Tragen einer Alltagsmaske ist also vor allem Fremdschutz.
Selbstverständlich eignet sich eine einfache, aus Stoff genähte Alltagsmasken nicht für die Versorgung Corona-positiver Patienten.
Aber: Jede Bedeckung von Mund und Nase hat eine bessere Schutzwirkung für Träger/in und Gegenüber als keine Bedeckung!

Wen schütze ich mit einer Alltagsmaske?
Mit dem Tragen der Alltagsmaske schützen Sie nicht sich, sondern andere. Aber, wenn Ihre Gegenüber Alltagsmasken tragen, werden Sie geschützt. Natürlich tragen wir alle vor allem den Risikogruppen gegenüber eine besondere Verantwortung: nämlich bspw. älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Und diejenigen, die jetzt das öffentliche Leben in der Stadt aufrechterhalten. Dazu gehören die Fahrerinnen und Fahrer im ÖPNV, die Angestellten im Supermarkt oder in der Drogerie, die Ärzte, Krankenschwestern und die Pflegekräfte.

Warum soll ich eine Alltagsmaske tragen, wenn ich gesund bin?
Nicht jeder Infizierte bemerkt, dass er krank ist. Durch das Tragen einer Bedeckung kann vermieden werden, dass unentdeckt Infizierte andere Menschen anstecken.

Wie sitzt die selbst genähte Bedeckung richtig? Was ist beim Tragen zu beachten?
Bitte waschen Sie vor dem Berühren und Anlegen der Alltagsmaske gründlich die Hände  (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife). Die Bedeckung muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren. Beim Anziehen einer Alltagsmaske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Alltagsmaske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern. Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden – auch während des Tragens nicht. Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden. Die Alltagsmasken müssen täglich nach der Verwendung gewaschen werden.

Wie reinige ich die Maske richtig?
Die Alltagsmaske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden. Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Die Alltagsmasken können mehrmals verwendet werden. Beachten Sie eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Zyklusanzahl, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist.

Muss ich noch Abstand halten, wenn ich eine Bedeckung trage?
Ja!
Bedeckungen sind eine Ergänzung der Maßnahmen. Der empfohlene Mindestabstand zu anderen Menschen von 1,5 bis 2 Metern zu anderen Menschen ist unbedingt einzuhalten. Auch die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI, www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.infektionsschutz.de) sind weiterhin einzuhalten.

Birgt das Tragen einer Bedeckung auch Gefahren?
Das Tragen einer Alltagsmasken kann zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen. Dadurch läuft der Träger Gefahr, wichtige Hygienemaßnahmen wie etwa das Händewaschen zu vergessen.
Extrem wichtig ist das regelmäßige Wechseln der Bedeckung (bei Durchfeuchtung sofort wechseln, mindestens aber einmal pro Tag wechseln) und das Waschen und Bügeln bei hohen Temperaturen (idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad) nach jedem Gebrauch.

Wo bekommt man Stoff und Nähzubehör her?
In den Potsdamer Stoffläden erhalten Sie geeignete Stoffe. Sie können auch aus Stoffresten oder ausgedienten T-Shirts oder Bettwäsche eine Alltagsmaske nähen.

Im Internet sind inzwischen viele Nähanleitungen zu finden. Unter anderem gibt es auch ein Video der Volkshochschule Potsdam. Um dahin zu gelangen, bitte HIER klicken.
Eine schriftliche Schritt-für-Schritt-Anleitung und Schnittmuster für zwei Masken-Varianten findet ihr HIER.
Eine Variante für Kinder gibt es HIER.

Wer fertige Masken kaufen möchte, findet bei den PNN eine Übersicht, wo in Potsdam welche angeboten werden: Dafür bitte HIER entlang.