Freitag, 3. April 2020

Basteltipp: Durch die Blume

Fotos: Carolin Brüstel
Heute haben wir einen schönen Basteltipp für Euch: Bunte Papierblumen, die in einem schönen Glas richtig was hermachen – und nicht verwelken. 

Ihr braucht: Alte Zeitungen (je bunter, desto farbenfroher wird Euer Blumenstrauß), eine Schere, Klebeband oder Malerkrepp, Holzspieße

So geht’s: Schneidet die Zeitung in Streifen, mindestens fünf Zentimeter breit und über die Länge der Seite oder Doppelseite. Rafft nun die untere Längsseite des Streifens nach und nach zusammen. Wickelt dabei das Papier am unteren Ende immer mehr um sich selbst. Die obere Längsseite kann dabei trichterförmig nach außen abstehen, so dass eine Blüte entsteht. Fixiert das untere, zusammengefaltete Ende mit Klebeband oder Malerkrepp, zupft die Außenseite zurecht und steckt den Holzspieß von unten in die Blüte. Fertig ist Eure Blume! 

Wenn Ihr in die obere Längsseite des Papierstreifens vor dem Raffen Zacken oder Rundbögen schneidet, erhaltet Ihr ganz unterschiedliche Blumen. Die einzelnen Blüten könnt Ihr auch als Dekoration auf Kränze und Geschenke kleben. Eurer Fanstasie sind keine Grenzen gesetzt!

Fertig!

Das Material
Den Streifen raffen und einwickeln


Einen Holzspieß befestigen - Fertig!
Es entsteht eine Trichterform - die Blüte

Donnerstag, 2. April 2020

Mittagessen für Kinder aus bedürftigen Familien kommt jetzt nach Hause


Foto: PublicDomainPictures/Pixabay
Damit die rund 2.500 bedürftigen Kinder, die in Potsdam von einem kostenreduzierten oder kostenfreien Mittagessen profitieren, auch weiterhin versorgt sind, wird ein Lieferservice eingerichtet. Organisiert werde dieser von der Landeshauptstadt Potsdam in Kooperation mit der Tafel, der Arche, den Essensanbietern und den Fahrdiensten. Der Lieferservice soll am 8. April starten, an den Werktagen unterwegs sein und gleichzeitig auch Lebensmittel der Potsdamer Tafel an berechtigte Tafelkunden ausliefern.

Bedürftige Familien werden gebeten, sich möglichst umgehend bei der Landeshauptstadt Potsdam telefonisch unter 0331 2891865 oder per E-Mail unter mittagessen@rathaus.potsdam.de zu melden. Hierbei sind die Vor- und Nachnamen der Kinder eine Anschrift für die Lieferung und gegebenenfalls abweichende Namen auf dem Klingelschild notwendig.

Mittwoch, 1. April 2020

Sexualstraftäter zu acht Jahren Gefängnis verurteilt


Foto: Edward Lich/Pixabay
Der Drewitzer, der im vergangenen Mai ein zu dem Zeitpunkt sechsjähriges Mädchen vor dem Porta Möbelhaus entführt und in seiner Wohnung sexuell missbraucht hat, wurde heute vor dem Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt. Das berichten heute die PNN. Demnach muss der Mann wegen seiner Alkoholsucht zudem in eine Entziehungsklinik.

Den Artikel der PNN findet Ihr HIER.

Dienstag, 31. März 2020

Konrad-Wolf-Allee als Modellprojekt im Fachmagazin

Ausschnitt aus dem Artikel im aface-Magazin.
„Adieu, Tristesse!“ So überschreibt das Magazin „aface“ des Fassadengestalters alsecco seinen Artikel über die Konrad-Wolf-Allee. Ganze sieben Seiten widmet das Unternehmensmagazin der neu gestalteten Gartenstadt Drewitz, an dessen Verschönerung die Firma beteiligt war. Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe ist das Thema Dekoration.

„In der Konrad-Wolf-Allee in Potsdam-Drewitz demonstrierten die ProPotsdam GmbH als Bauherr und ein mutiges Planungsteam, wie viel Potenzial in der guten alten Platte steckt“, heißt es in der Einführung zum Beitrag. „Genau dort, wo angeblich wenig zu retten war, verwirklichten sie durch die umfassende Modernisierung und Neugestaltung eines 300 Meter langen Vorwendebaus ein viel beachtetes Modellprojekt.“ Illustriert ist der Artikel mit vielen Vorher-Nachher-Ansichten der Konrad-Wolf-Allee und der Rolle. Dazu kommen die Architekten zu Wort, die die Umgestaltung geplant haben.
Ein lesenswerter Artikel zur Sanierung der Rolle!

Die Ausgabe mit dem Gartenstadt-Beitrag könnt Ihr HIER herunterladen.

Montag, 30. März 2020

Baut doch mal ein Kekshaus!


Fotos: Carolin Brüstel
Die Schulaufgaben sind schon erledigt, die Sendung mit der Maus ist geguckt und auch an der frischen Luft wart Ihr schon mit Euren Kindern? Dann versucht Euch doch einmal als Kekshaus-Baumeister. Dafür braucht es nur wenige Zutaten, von denen Ihr die meisten sicher sowieso im Haus habt. Und falls nicht: Werdet kreativ!

Ihr benötigt folgende Baumaterialien und Werkzeuge:
Kekse und Waffeln in verschiedenen Formen, Puderzucker, Wasser, Dekoration: zum Beispiel Schokolinsen, Streusel, Gummibärchen, 
Zuckerschrift, Schokolade, kleine Schüssel, Löffel, 
sauberer Pinsel, Teller oder Frühstücksbrett.

Nun wird der „Mörtel“ angerührt:
Vermischt Puderzucker und Wasser oder Zitronensaft zu einem zähen Kleber. Am besten verrührt Ihr immer 3 Esslöffel Puderzucker mit 1 Esslöffel
 Wasser oder Saft. Jetzt ist Euer Mörtel fertig.

Stein auf Stein: Der Hausbau
Nutzt einen Teller oder ein Brettchen als Bodenplatte und baut auf dieser Euer Kekshaus ganz nach Euren Wünschen. Taucht den Pinsel in den 
Zuckerkleber und verbindet damit deine „Bausteine“, also die Kekse und Waffeln. So könnt Ihr auch 
eine prima Dekoration an Euer Haus kleben. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt - es sei denn, Ihr nascht das Baumaterial schon vorzeitig weg...

Hier noch ein Tipp für die Zeit nach den Kontaktbeschränkungen: Kekshäuser kann man auch wunderbar gemeinsam bauen, zum Beispiel beim Kindergeburtstag. 
Sind die Bauwerke fertig, erhält jeder eine Urkunde. Das Baumeister-Diplom der ProPotsdam ist zum Download verfügbar unter: propotsdam.de/bauarbeiterdiplom. Aber auch jetzt freuen sich Eure kleinen Baumeister sicher darüber.

Übrigens: Der Basteltipp stammt aus der aktuellen EINSVIER. Für mehr Informationen bitte HIER klicken.

Hallo Frühling: Der neue Gärtnerbote ist da


Der erste Gärtnerbote des Potsdamer Kreisverbands der Garten- und Siedlerfreunde (VGS) ist erschienen. Darin enthalten sind nicht nur Tipps für Kleingärtner, sondern auch für jene, die ihren Balkon oder die Fensterbank zum Gärtnern nutzen. Auch eine Buchverlosung ist in der aktuellen Ausgabe zu finden. 
Viel Spaß beim Lesen!

Um das Magazin herunterzuladen, bitte HIER klicken.

Übrigens: Wer weder Garten noch Balkon zur Verfügung hat, kann sich vielleicht von diesem Text inspirieren lassen: Bitte HIER klicken.

Freitag, 27. März 2020

Digitale Angebote zur Freizeitgestaltung in Potsdam


Foto: Peggy und Marco Lachmann-Anke/Pixabay
Seit der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sind in Potsdam Museen und Bibliotheken, Theater und Kinos, Restaurants und Bars, Kindertagesstätten und Schulen geschlossen. Die Potsdamerinnen und Potsdamer sind aufgerufen, zuhause zu bleiben, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und vor allem ältere und vorerkrankte Menschen zu schützen. Um die Zeit in den eigenen vier Wänden sinnvoll zu gestalten, bündelt die Landeshauptstadt Potsdam verschiedene regionale Angebote für verschiedene Alters- und Zielgruppen sowie Interessengebiete. Die Angebote werden auf www.potsdam.de/corona eingestellt und fortlaufend ergänzt.

Wie bereits berichtet, hat die Stadt- und Landesbibliothek (SLB) ihre digitalen Angebote ausgeweitet - zum entsprechenden Artikel geht es HIER

Das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte bietet einen virtuellen Rundgang durch die Sonderausstellung zu Karl Hagemeister. In regelmäßigem Wechsel werden hier Gemälde und Themen mit Statements der Kuratorinnen vorgestellt. Mehr Informationen unter www.potsdam-museum.de.

Große und kleine Forscherinnen und Forscher finden auf der Seite des wissenschaftlichen Mitmachmuseums Extavium Potsdam Videoanleitungen zum Experimentieren zuhause. Mehr Informationen unter www.extavium.de.   

Das Museum Barberini bietet eine Museumsführung durch die aktuelle Ausstellung „Monet Orte“. Mehr Informationen unter www.museum-barberini.com.   

Die Kammerakademie Potsdam zeigt auf ihrer Facebookseite Aufnahmen von Konzerten. In der Videoreihe „Wir spielen für euch“ stellen sich die Musikerinnen und Musiker des Ensembles vor. Mehr Informationen unter www.facebook.com/Kammerakademie.  

Der Stadtsportbund Potsdam bündelt in seinem YouTube-Kanal #sportfamiliepotsdam TV verschiedene digitale Angebote von Potsdamer Sportvereinen mit Sportübungen für zuhause für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, unter anderem mit Videos vom 1. FFC Turbine Potsdam und dem SC Potsdam, sowie dem Berliner Basketballclub ALBA. Mehr Informationen unter www.stadtsportbund-potsdam.de.  

Der Sport Club Potsdam e.V. bietet auf seinem YouTube-Kanal Online-Sportangebote für Kinder und Erwachsene. Im „Kinderclub Junior“ des SC Potsdam werden Freizeitideen vorgestellt. Den Kinderclub gibt es auch als praktische App für unterwegs. Mehr Informationen unter www.sc-potsdam.de.

Auch Helfen kann eine Freizeitgestaltung sein. Unter www.team-brandenburg.org bietet der DRK-Landesverband Brandenburg e.V. eine zentrale Online-Plattform an, über die sich alle registrieren können, die ihre Mitmenschen unterstützen wollen.

Donnerstag, 26. März 2020

Tauschschrank in Drewitz – Aktion des Kinderclub Junior des SC Potsdam


Hier darf fröhlich getauscht werden. Foto: Mathias Selbach
Alle Bücher zu Hause sind schon ausgelesen? Nachdem hundertsten Mal will das Würfelspiel keinen rechten Spaß mehr machen? Und Euer Lieblingspuzzle mit den 2.000 Teilen könnt Ihr schon im Schlaf zusammensetzen? Dann macht doch anderen, die derzeit auch viel Zeit zu Hause verbringen und sich vielleicht langweilen, damit eine Freude.

Der Kinderclub Junior des SC Potsdam hat sich dafür etwas Tolles ausgedacht: Vor dem Gelände des Kinderclubs in der Robert-Baberske-Straße steht seit heute ein Tauschschrank für Bücher, Spiele und mehr. In den Fächern des Spinds können Dinge sowohl zum Verschenken abgelegt als auch mitgenommen werden.

Die Aktion sei für Familien gedacht, denen zu Hause die Decke auf den Kopf fällt, so Mathias Selbach, der den Kinderclub Junior leitet. Er hat den Schrank aufgestellt.
Auf diesem finden sich auch Hygienetipps für fleißige Tauscher, damit neben dem Spielspaß auch die Gesundheit nicht zu kurz kommt.

Viel Spaß beim Tauschen, Spielen und Lesen!

Was, wenn ich meine Miete nicht mehr zahlen kann?


Die Corona-Krise hat Deutschland voll im Griff. Viele Menschen befinden sich in Kurzarbeit, bangen um ihren Job oder haben ihn vielleicht schon verloren. Viele Selbständige fürchten um ihr Unternehmen. Die finanzielle Unsicherheit bricht sich vor allem in einer ganz existenziellen Frage Bahn: Was, wenn ich meine Miete nicht mehr bezahlen kann?

Das Bundeskabinett hat am Montag eine Gesetzesvorlage auf den Weg gebracht, die besagt, dass Mietern in der Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfe. Die Regelung beziehe sich auf Mietschulden, die zwischen April und Ende September auflaufen und betreffe sowohl Wohn- als auch Gewerberäume.

Derzeit kann einem Mieter fristlos gekündigt werden, wenn er Mieter „an zwei aufeinander folgenden Terminen mit mehr als einer Monatsmiete im Verzug, d.h. im Rückstand ist“, so der Deutsche Mieterbund (DMB). Das gleiche Recht habe der Vermieter, wenn der Mieter über einen längeren Zeitraum mit einem Betrag in Höhe von zwei Monatsmieten in Verzug ist. „Zahlt der Mieter oder übernimmt das von ihm eingeschaltete Sozialamt die Schulden, wird die fristlose Kündigung des Vermieters unwirksam“, heißt es weiter. Der DMB hatte auch rechtliche Regelungen gefordert, um Mieter während der Corona-Krise vor Kündigung oder Zwangsräumung zu schützen. Gemeinsam mit dem Bundesverband der Wohnungs- und Immobilienunternehmen GdW hat der Mieterbund zudem die Einrichtung eines „Sicher-Wohnen-Fonds“ gefordert, der die Mietzahlungen in Not geratener Menschen auf Antrag übernehme.

Was Mieter tun können, wenn es eng wird

Ganz wichtig: Betroffene sollten auf keinen Fall die Zahlungen unkommentiert einstellen oder aussetzen.

Zunächst ist es wichtig, das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen. Erläutert, warum es gerade zu einem Engpass kommt und bittet darum, gemeinsam eine Lösung zu finden. Das rät unter anderem der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU). Denkbar sind unter anderem Stundungen oder Ratenzahlungen als Individuallösung.

Wer aufgrund von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit oder aus anderen Gründen Einkommensverluste hat, der kann möglicherweise einen Anspruch auf Wohngeld haben. Für die Beantragung dieser Hilfe bei der Wohngeldstelle braucht es nicht viel: Es reichen eine Kopie des Mietvertrags sowie der aktuell gekürzten Lohnabrechnung beziehungsweise die schriftliche Erklärung des Arbeitgebers, dass der Lohn wegen Kurzarbeit geringer ausfallen werde.
Die Wohngeldbehörde sowie alle Dokumente und Hinweise zum Antrag finden Sie HIER. In Potsdam ist die Wohngeldstelle derzeit bis auf dringende Notfälle nur telefonisch unter 0331 289-3907 zu erreichen.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Achtung: Die neuen rechtlichen Regelungen bedeuten nicht, dass Mieter die Mietzahlungen nach Gutdünken aussetzen können. Denn die Verpflichtung, Miete zu zahlen, bleibt bestehen. Das heißt, dass auflaufende Rückstände später nachzuzahlen sind.

Quellen: Süddeutsche Zeitung, MDR, MDR Sachsen, Haufe.de, rbb, tagesschau.de

Mittwoch, 25. März 2020

Hilfe bei Gewalt in Familien


Foto: Alexas_Fotos/Pixabay
Aufgrund der Isolation während der Corona-Krise und oft damit einhergehenden finanziellen Sorgen kann es zu einer Zunahme an häuslicher Gewalt kommen. Das sagte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am Dienstag im ZDF-„Morgenmagazin“. Sie betonte auch, dass Opfer sich ausdrücklich Hilfe holen sollen – dies sei ein triftiger Grund, das Haus zu verlassen. Zudem erklärte die Ministerin, dass auch die telefonischen Hilfsangebote ausgebaut würden.

In Potsdam bietet das Autonome Frauenzentrum betroffenen Frauen Hilfe an. Persönliche Beratung kann das Frauenzentrum derzeit zwar nicht anbieten. Das Team berät aber weiterhin per Mail unter frauenberatung@frauenzentrum-potsdam.de oder auch telefonisch unter 0331 97 46 95 bzw. 0176 83 99 62 68. Die Telefonzeiten sind Montag und Dienstag sowie Donnerstag und Freitag 10–18 Uhr oder nach Vereinbarung.
Die Frauennotwohnung ist telefonisch unter 0331 740 90 78 und 01795307598 erreichbar, die E-Mail-Adresse lautet notwohnung@frauenzentrum-potsdam.de
Weiterführenden Informationen findet Ihr auf der Internetseite des Frauenzentrums: https://frauenzentrum-potsdam.de/

Weitere telefonische Beratungsangebote gibt es unter folgenden Nummern:

Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 beraten und informieren die Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" in 18 Sprachen zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen.

Unter der Nummer 0800 22 55 530 ist das Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch" montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr bundesweit, kostenfrei und anonym erreichbar. Unter www.save-me-online.de ist das Online-Beratungsangebot für Jugendliche des Hilfetelefons erreichbar.

Die "Nummer gegen Kummer" bietet Telefonberatung für Kinder, Jugendliche und Eltern. Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Rufnummer 116 111 zu erreichen - von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr.

Dienstag, 24. März 2020

Einkaufen und telefonischer Kaffeeklatsch: oskar. startet Nachbarschaftshilfe


Obwohl das Begegnungszentrum oskar. derzeit und noch mindestens bis zum 19. April geschlossen bleiben muss, sind die Mitarbeiter dennoch für die Drewitzerinnen und Drewitzer da. Das Team hat eine Nachbarschaftshilfe auf die Beine gestellt.

Die Angebote umfassen neben einer Einkaufshilfe für Risikogruppen auch einen telefonischen Kaffeeklatsch für Menschen, die sich einsam fühlen oder einfach mal quatschen möchten, Unterstützung beim Nähen von Atemschutzmasken für Pflegepersonal sowie Informationen für Nachbarn – auch mehrsprachig. Künstler können zudem den Großen Saal und die Technik des Begegnungszentrums nutzen, um von dort aus Konzerte oder Performances zu streamen, heißt es.

Die Übersicht der Angebote findet Ihr unter diesem Beitrag. Die Information kann auch HIER heruntergeladen werden. Zur Homepage des Begegnungszentrum oskar. kommt Ihr HIER.


Bibliothek erweitert digitale Angebote und stellt Online-Schülertrainings zur Verfügung

Foto: Gerd Altmann/Pixabay
Die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (SLB) bleibt wegen der Corona-Krise bis mindestens 19. April geschlossen. Aus diesem Grund erweitert die Einrichtung ihre digitalen Angebote.

Als 24-Stunden-Service bietet die SLB verschiedene kostenlose Online-Dienste für angemeldete Bibliotheksnutzer, die unter anderem über die Homepage und via Apps zugänglich sind. Unter https://www.bibliothek.potsdam.de/ebibliothek-24-stunden-7-tagen-sie-da sind zu finden:
•             Onleihe: Zugang zu E-Medien: Büchern, Zeitschriften, Hörbüchern
•             Filmfriend: Filme streamen
•             Freegal Music: Musikstreaming sowie Download von Titeln
•             Presseportal Genios: Zugang zu mehr als 340 lokalen und überregionalen Zeitungen und Zeitschriften
•             Elektronische Lexika wie Brockhaus und Munzinger

Das Angebot von E-Books und E-Journals wird zudem durch neue Titel erweitert. Vor allem weitere Zeitschriften können dann ausgeliehen werden. Die elektronischen Dienste sind für alle Nutzerinnen und Nutzer mit gültigem Bibliotheksausweis möglich.

Bibliotheksausweise, die im Schließungszeitraum ablaufen, werden automatisch und kostenlos um zwei Monate verlängert, teilte die SLB mit. So können die Nutzer weiterhin auf das Angebot zugreifen.
Wer noch keinen Ausweis hat, die elektronischen Services während der Schließzeit jedoch nutzen möchte, schickt einen Scan des Personalausweises (Vor- und Rückseite) an verlaengerung@bibliothek.potsdam.de und erhält dann die Zugangsdaten.

Wegen der Schulschließungen gibt es ein weiteres Angebot speziell für Schüler, Eltern und Lehrkräfte: Die SLB und der Wissens- und Bildungsanbieter Brockhaus stellen für die Dauer der Schulschließungen das Online-Lernangebot Schülertraining allen Bibliothekskunden kostenfrei zur Verfügung. Mit dem Angebot erschließen sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 in einer sicheren, werbefreien Lernwelt den Schulstoff in Lernmodulen selbst. Hierfür wird ein gültiger Bibliotheksausweis benötigt, mit dem sich Nutzer auf der Homepage der SLB unter https://training.brockhaus.de/https://training.brockhaus.de/ einloggen können.

Das Brockhaus Schülertraining für die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik hilft Schülern beim Verstehen von Unterrichtsinhalten, Schließen von Wissenslücken und bei der Vertiefung von bereits erlerntem Stoff. Schüler wählen in dem digitalen Nachhilfe-Angebot ihr Wunschfach und -thema aus und nach einer kurzen Einführung stehen ihnen abwechslungsreiche, interaktive Übungen zur Verfügung. Von Fachexperten und Didaktikern entwickelt, fördert das Brockhaus Schülertraining neben dem Umgang mit Computer und Internet auch Lesekompetenzen, Textverständnis und eigenständiges Arbeiten. Dabei können Schüler im eigenen Tempo lernen und erhalten ein direktes Feedback. Sie bewegen sich in einer sicheren Lernumgebung mit geprüften Inhalten, die sich an den zentralen Lehrplaninhalten orientieren.

Freitag, 20. März 2020

Mieterberatung Drewitz weiter erreichbar


Foto: Alexas_Fotos/Pixabay
Die Mieterberatung Drewitz bleibt weiter für die Drewitzerinnen und Drewitzer erreichbar. Persönliche Beratungen können derzeit zwar nicht stattfinden, dafür sind die Telefone der Einrichtung weiter besetzt.

Unter Tel. 0331- 600 842-58 ist die Mieterberatung zu den gewohnten Sprechzeiten erreichbar:
Montag 16 - 19 Uhr
Mittwoch 9 - 12 Uhr

Die unabhängige Mieterberatung ist seit Oktober 2011 im Auftrag der Landeshauptstadt Potsdam in Drewitz tätig. Ihr Tätigkeitsfeld beinhaltet die Information, die Beratung und die Betreuung von Wohnungsmietern der Gartenstadt Drewitz.
Die Mieterberatung Drewitz ist ein Vor-Ort-Büro der in Berlin-Pankow ansässigen Mieterberatung Prenzlauer Berg GmbH, die seit 1991 in Berlin in den Schwerpunkten Mieterberatung und Sozialplanung sowie Quartiersmanagement tätig ist.

Die Webseite der Mieterberatung findet Ihr HIER.

Aufruf zum Dankes-Flashmob


Foto: jacqueline macou/Pixabay
Die Potsdamer SPD ruft für heute Abend zu einem Applaus-Flashmob auf, bei dem all jenen gedankt werden soll, die in der Corona-Krise in der ersten Reihe stehen und für das Gemeinwohl sorgen – etwa Mitarbeiter von Krankenhäusern und Supermärkten sowie ehrenamtliche Helfer. Das melden heute PNN und MAZ.   

„Wir bitten die Potsdamer, um 19.59 Uhr an ihre Fenster oder auf ihren Balkon zu treten und eine Minute für die Helfer in der Krise zu applaudieren“, wird Imke Eisenblätter, die Fraktionsvorsitzende der SPD in der Stadtverordnetenversammlung und Chefin der Tafel Potsdam, zitiert. Das Klatschkonzert soll auch ein Zeichen für alle anderen setzen: „Wir wollen uns gegenseitig Mut machen“, so Eisenblätter.

Donnerstag, 19. März 2020

Aktuelle mehrsprachige Informationen der Bundesregierung zum Coronavirus

Foto: congerdesign/Pixabay
Auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration findet Ihr ab sofort gesammelte Hinweise aus der Bundesregierung in verschiedenen Sprachen. Hier gibt es auch Übersetzungen der Fernsehansprache der Bundeskanzlerin vom 18. März 2020. 
 
Die Informationen werden fortlaufend auch über Gesundheitsfragen hinausgehend aktualisiert. Aktuell werden mehrsprachige Informationen zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen und wirtschaftlichen Sofortmaßnahmen vorbereitet.
Die Webseite findet Ihr HIER.

Mittwoch, 18. März 2020

Potsdamer Tafel sucht dringend freiwillige Helfer


Die Potsdamer Tafeln suchen händeringend nach ehrenamtlichen Helfern. Wegen der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus fallen derzeit viele der etwa 150 Freiwilligen aus, da sie aufgrund ihres Alters und/oder Vorerkrankungen zur Risikogruppe zählen. Darüber berichteten am Montag sowohl PNN als auch MAZ. „Alles, was gesund und fit ist, darf sich gern bei uns melden“, zitieren etwa die PNN Tafel-Chefin Imke Eisenblätter. Mindestens fünf Personen würden pro Tag benötigt, vor allem in der Ausgabestelle in der Drewitzer Straße, heißt es.

Zudem rufe die Tafel alle gastronomischen Betriebe (Kantinen, Restaurants etc.), die schließen müssen auf, ihre Vorräte an die Tafel abzugeben. So könne zur Versorgung der rund 1.200 Bedürften beigetragen werden, die die Tafel in Potsdam mit Lebensmitteln versorgt. Durch die derzeit vermehrt auftretenden Hamsterkäufe bliebe wenig für die Tafel übrig.

Unterdessen habe die Tafel auf Notbetrieb umgestellt, berichtet die MAZ: Nur noch Helfer dürfen demnach die Räumlichkeiten betreten. Die Lebensmittel werden in Tüten gepackt vor der Tür verteilt, um möglichst viel Anstand halten zu können. Auch die Sprechzeiten der Tafel entfielen derzeit, heißt es.

Wer helfen möchte, kann sich per E-Mail unter info@tafel-potsdam melden. Bitte Namen und Telefonnummer angeben, dann ruft das Team der Tafel zurück.

Dienstag, 17. März 2020

EINSVIER: Das neue Magazin der ProPotsdam ist da


Das Magazin der ProPotsdam hat eine Rundumerneuerung erfahren. Es trägt nun den Titel EINSVIER und folgt dem Vorgängermagazin „Wohnen in Potsdam“. Sowohl inhaltlich als auch die grafische Gestaltung betreffend wurde das Heft von Grund auf überarbeitet. Zudem soll EINSVIER einen Mehrwert über eine reine Mieterzeitung hinaus bieten und für alle Potsdamerinnen und Potsdamer interessant sein. Der Titel des Magazins leitet sich von den Potsdamer Postleitzahlen ab, die mit „14“ beginnen.

Schwerpunktthema der ersten Ausgabe ist das Bauen. Das Magazin berichtet über die Vielfältigkeit sowie die Herausforderungen des Bauens und erzählen Geschichten von den Menschen, die diese lebendige Stadt mitgestalten. Hier einige der im Heft enthaltenen Themen:

2.500 neue Wohnungen baut die ProPotsdam bis 2027. Von der Planung bis zur Fertigstellung ist es ein langer Weg. EINSVIER berichtet, warum es Bauen von der Stange nicht gibt. Dabei wird auch ein Blick auf die Rolle in der Gartenstadt Drewitz als Beispiel geworfen.

Auch die Gesundheitslotsinnen Katja Zehm und Maria Stolzke vom oskar. haben einen Ehrenplatz im Magazin bekommen. Die beiden Frauen koordinieren das Projekt „GesundeGartenstadt Drewitz“.

Sandra Jacob baut schöne Orte. Zum Beispiel Kitas und Schulen. Hier sollen Kinder die idealen Voraussetzungen finden, um in eine gute Zukunft zu starten. Das Magazin stellt die Arbeit der Projektmanagerin vor.

An unterschiedlichen Ecken in der Landeshauptstadt entsteht neuer Wohnraum. EINSVIER zeigt, wer in welchen Quartieren baut und wo neue Potsdamer Adressen entstehen.

Zudem stellt die Redaktion die Potsdamer Paraschwimmerin Maike Naomi Schnittger vor, begleitet den Circus Montelino beim Umzug innerhalb des Volksparks, gibt Kulturtipps, berichtet über Aktuelles aus den Stadtteilen und stellt Potsdamer Adressen für Feinschmecker vor. Und wie schon in der „Wohnen in Potsdam“ kommt der frühere Turbine-Trainer Bernd Schröder auch in der EINSVIER zu Wort.

Die EINSVIER wurde bereits an die Mieterinnen und Mieter der ProPotsdam, Anwohner im Bornstedter Feld, Mitarbeitende des Unternehmens und der Tochterunternehmen sowie Stakeholder und Multiplikatoren verteilt. Zudem ist das Heft regulär unter anderem an den Service-Standorten der ProPotsdam sowie in den Tourist Informationen und der Biosphäre zu finden. Da diese jedoch derzeit geschlossen sind, könnt Ihr die digitale Ausgabe nutzen.

Den Internetauftritt finden Sie HIER.
Die aktuelle Ausgabe können Sie HIER herunterladen.