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Freitag, 10. Februar 2023

Nachhaltiger Neubau mit sozialverträglichen Mieten in Drewitz // Jahresauftakt Drewitz

Visualisierung: blrm Architekt*innen GmbH, Hamburg

Die mit Fachleuten, Vertreter*innen der Landeshauptstadt Potsdam und der ProPotsdam besetzte Jury hatte die Qual der Wahl. Aus 14 eingegangen Entwürfen wurde im vergangenen Dezember der Entwurf blrm Architekt*innen GmbH für das Neubauvorhaben in der Slatan-Dudow-Straße ausgewählt, der am besten ins Quartier und zu den ambitionierten Zielen des Projekts passt. Schließlich soll der erste Drewitzer ProPotsdam-Neubau seit den 1990er-Jahren nicht nur sozialverträgliche Mieten für circa 240 Wohnungen, wovon 75 Prozent Sozialwohnungen sein werden, bieten, sondern auch nachhaltig sein.

2027 sollen Familien, Senioren, Wohngruppen und 1- bis 2-Personenhaushalte ihr neues Zuhause in dem Neubauprojekt finden. Insgesamt wird die ProPotsdam hier inklusive Fördermittel rund 70 Millionen Euro investieren.

HIER können Sie sich den Entwurf im Detail anschauen.

 

Donnerstag, 25. August 2022

Neue Bürger*innenumfrage auch für Drewitz veröffentlicht

Foto: Benjamin Maltry

Gerade hat die Landeshauptstadt die Ergebnisse ihrer sechsten Bürger*innenumfrage „Leben in Potsdam“ für 2021 veröffentlicht. Insgesamt 62 Fragen zu den Themen Leben in Potsdam, Wohnen, Wirtschaft und Arbeit, Verkehr und Mobilität sowie Zufriedenheit mit verschiedenen Lebensbereichen sowohl stadtweit als auch mit dem eigenen Ortsteil harrten einer Antwort. Von den 5 631 zufällig ausgewählten und angeschriebenen Potsdamer*innen kamen 2 471 Fragebögen zurück. Das entsprach einer Rekordquote von 44,7 Prozent. In Drewitz war die Quote nicht ganz so hoch, hier schickten nur 34,3 Prozent der Kontaktierten ihre Antworten per Post oder Internet zurück.

Über die Zahlen freute sich die Stadtverwaltung: Knapp 81 Prozent der Teilnehmenden sind mit ihrem Leben laut Umfrage im Großen und Ganzen „zufrieden“ (66,5 Prozent) oder „sehr zufrieden“ (14,3 Prozent). In die eigene Zukunft blickten 26,2 Prozent „optimistisch“, 46,6 Prozent „eher optimistisch“. 85,6 Prozent der Teilnehmer bewerten die Lebensqualität in der Stadt als sehr gut oder gut. Als drängendstes Problem sei von 39,1 Prozent der Teilnehmer der Verkehr genannt worden, gefolgt vom Thema Wohnen mit 17,1 Prozent.

Die Kaltmietpreis pro Quadratmeter beträgt im Durchschnitt auf ganz Potsdam berechnet 8,70 Euro. In Drewitz bezahlt man 7,10 Euro. Das mag auch daran liegen, dass im Quartier viele ProPotsdam-Mieter*innen leben. Im sogenannten Sozialraum V, zu dem die Stadt auch den Stern und das Kirchsteigfeld zählt, liegt die Quote bei 25,1 Prozent. Eine Durchschnittswohnung hat in der Gartenstadt 3,1 Zimmer, misst 71 Quadratmeter und kostet insgesamt 490 Euro Kalt. 29,3 Prozent ihres Einkommens bezahlen die Bewohner*innen hier im Durchschnitt dafür.

Die Drewitzer*innen vergaben auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) folgende Schulnoten für Aspekte in ihrem Quartier:

  • Einkaufsmöglichkeiten 1,91 (im Vergleich stadtweiter Durchschnitt: 2,07)
  • Grün- und Naherholungsflächen: 2,56 (stadtweit 2,20)
  • Anbindung an Bus und Bahn: 1,94 (stadtweit 2,28)
  • Ärztliche Grundversorgung: 2,31 (stadtweit 2,40)
  • Grundschulen: 2,14 (stadtweit 2,60)
  • Spielmöglichkeiten für Kinder: 2,59 (stadtweit 2,64)
  • Kinderbetreuungseinrichtungen: 2,39 (stadtweit 2,71)
  • Öffentliche Sicherheit: 3,20 (stadtweit: 2,83)
  • Sauberkeit: 3,87 (stadtweit 3,21)
  • Wohnungsangebot: 3,72 (stadtweit: 3,89)
  • Attraktivität des Stadtteils: 3,47 (stadtweit 2,63) 

Die gesamten Ergebnisse der Befragung "Leben in Potsdam" könnt Ihr HIER finden. 


Dienstag, 19. Juli 2022

Drewitz: Die neue Gartenstadt

Foto: Benjamin Maltry
Die Umgestaltung des Stadtteils Drewitz zur Gartenstadt sorgt auch Jahre nach ihrer Fertigstellung immer noch für Aufsehen in Stadtplaner-Kreisen. Nachdem die Landeshauptstadt Potsdam kürzlich für das Projekt mitdem KfW Award Leben ausgezeichnet wurde, berichtet die Online-Plattform #stadtvonmorgen über die Gartenstadt Drewitz. Hier sei das im 19. Jahrhundert entstandene Konzept modellhaft zu sehen, heißt es.

Neugierig? Den Artikel findet Ihr HIER.


Montag, 23. September 2019

Potsdam sucht den Super-Spielplatz

Foto: congerdesign/Pixabay
Welcher Spielplatz gefällt? Welcher missfällt? Was fehlt diesem Spielplatz und wie kann jener verbessert werden? Wo herrscht ein Mangel an Spielplätzen im Stadtgebiet? Die Potsdamerinnen und Potsdamer als derzeitige und zukünftige Nutzerinnen und Nutzer der Spielflächen sind bei der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes Spielplätze gefragt. Noch bis zum 3. Oktober gibt es die Möglichkeit der Beteiligung über ein Online-Portal, seine Meinung zu den Potsdamer Spielplätzen zu äußern.

820 Potsdamerinnen und Potsdamer haben bereits die Möglichkeit der aktiven Beteiligung genutzt. Natürlich ist hierbei besonders die Meinung der Kinder gefragt, aber auch die der Jugendlichen und Erwachsenen. Es geht bei der Erarbeitung des Spielplatzentwicklungskonzeptes auch nicht ausschließlich nur um Spielplätze für Kinder, sondern auch um Skateplätze, Bolzplätze und Aktionsflächen für Jugendliche.

Im April 2019 wurde das Büro „gruppe F“ aus Berlin ausgewählt, um für Potsdam ein Spielplatzentwicklungskonzept zu erstellen. Es wurden dafür alle 149 kommunalen Spielplätze kartiert. Die Spielplätze differenzieren sich in drei Zielgruppen: 0 bis 6 Jahre, 6 bis 12 und 12 bis 18 Jahre. Bei der Kartierung wurden unter anderem folgende Daten aufgenommen: Sanierungsbedarf, Spielvielfalt, Beschattung, Inklusive Spielmöglichkeiten. Bis April 2020 soll die Bestandsaufnahme abgeschlossen und die Ergebnisse der Beteiligung ausgewertet sein, so dass das Stadtentwicklungskonzept Spielplätze erarbeitet, mit den Potsdamerinnen und Potsdamern diskutiert und durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden kann. Die Kosten für die Erarbeitung des Konzeptes liegen bei circa 100.000 Euro.

Dienstag, 30. Oktober 2018

Gartenstadt Drewitz im russischen Programm der Deutschen Welle

Die Deutsche Welle berichtete am 25. Oktober in der aktuellen Nachrichtensendung ihres russischsprachigen Programms über die Sanierungen in der Gartenstadt Drewitz. Den Beitrag hat der russische Journalist Vladimir Esipov recherchiert und gedreht.

Hintergrund seiner Recherche ist der Umgang mit ähnlichen Siedlungen im Zentrum von Moskau: Hier werden ganze Quartiere in Plattenbauweise großflächig abgerissen, um Platz für Luxuswohnungen zu schaffen. Diese Art der Quartiersentwicklung ist nach Berichten verschiedener Medien mit der Vertreibung der angestammten Bevölkerung verbunden.

Der Filmbeitrag über Drewitz kann in der Mediathek der Deutschen Welle angesehen werden. Schon im Vorspann der Nachrichtensendung sind Bilder aus Drewitz zu sehen, richtig los geht es dann ab Minute 8:30.

Und hier geht es zur Sendung:
https://www.dw.com/ru/сигнал-путину-олегу-сенцову-вручили-премию-сахарова-dw-новости-25102018/av-46048193

Viel Spaß beim Zuschauen!