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Freitag, 19. März 2021

Ab Samstag müssen medizinische Masken getragen werden: Stadt erweitert Allgemeinverfügung zum Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Raum

Illustration: iXimus/Pixabax
Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Raum wird ab Samstag, 20. März, in Potsdam ausgeweitet. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Ab morgen gilt in definierten Bereichen der Innenstadt, Babelsberg und Potsdam-West die Pflicht, wie in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen eine medizinische Maske zu tragen. Bislang galt die Pflicht eines Mund-Nasen-Schutzes, also beispielsweise einer Alltagsmaske, nun muss eine medizinische Maske getragen werden.

Ab Samstag gilt die erweiterte Maskenpflicht in der Brandenburger Straßen, Gutenbergstraße, Dortustraße, Jägerstraße, im Holländischen Viertel, in der Friedrich-Ebert-Straße, in der Karl-Liebknecht-Straße in Babelsberg, in Teilen der Geschwister-Scholl-Straße und Nansenstraße in Potsdam-West sowie auf allen Wochenmärkten. Zudem gilt die Maskenpflicht entsprechend der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg in allen Bereichen, in denen der Abstand von 1,50 Meter nicht einzuhalten ist. Die benannten Bereiche und Regelungen sind auf der Internetseite www.potsdam.de/maskenpflicht zu sehen.

Im Konzept der Landeshauptstadt Potsdam, „Öffnen, aber sicher“ ist die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an die Corona-Ampel angelehnt. Bei der Ampelfarbe „Grün“ gelten die Regelungen der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg, wonach eine medizinische Maske zu tragen ist, wenn der Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Ab der Ampel „Gelb“, also einer Inzidenz zwischen 50 und 100, wird das Tragen einer medizinischen Maske im öffentlichen Raum entsprechend der nun geltenden Regelungen angeordnet. Aktuell beträgt die Inzidenz in Potsdam laut der Verwaltung 87,1 Neu-Infektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner – Tendenz steigend.

 

Dienstag, 2. Februar 2021

Kitas wieder auf

Foto: Pixabay/congerdesign
Seit gestern haben alle 130 Kitas in Potsdam wieder geöffnet, also auch die Kitas Baumhaus, Benjamin Blümchen, Sportakus, Storchennest, Im Kirchsteigfeld und das Montessori-Kinderhaus. Damit alles gut geht und niemand in Gefahr gerät, gelten in diesen Corona-Zeiten strengste Sicherheitsvorkehrungen.

Wer Kinder ab drei Jahren betreut, muss eine medizinische Mund-Nasen-Maske tragen. Erzieherinnen und Erzieher müssen regelmäßig einen negativen Covid-19-Test nachweisen, teilt die Landeshauptstadt mit. Gestern hieß es für die etwa 2 500 Mitarbeiterinnen und Mieter aller Kitas darum erst einmal, einen Antigen-Spucktest zu machen, bevor sie sich den Kindern widmen konnten.

Laut Angaben der Stadt wurde bis gestern Nachmittag noch kein positiver Corona-Befund gemeldet. Übermorgen (am Donnerstag) wird der nächste Test durchgeführt. Sie werden von der Stadt an die Kita-Träger geliefert. Sollte ein Test positiv ausfallen und ein zusätzlicher PCR-Test kein anderes Ergebnis liefern, muss sich der Mitarbeitende sofort in Quarantäne begeben, bis wieder ein negatives Ergebnis vorliegt.

„Durch das Konzept ‚Kita öffnen – aber sicher‘ und die Testungen in den Einrichtungen erhoffen wir uns, Infizierte schnell zu erkennen, Infektionsketten dadurch schnell zu unterbrechen, um somit die Mitarbeitenden und auch die Kinder besser schützen zu können“, sagt dazu Brigitte Meier, Leiterin des städtischen Corona-Stabes und Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Gesundheit und Soziales. „Darüber hinaus bekommen wir durch die hohe Testdichte ein besseres Bild der aktuellen Infektionslage, auch über mögliche Virusmutationen.“

Doch von normalen Bedingungen ist Potsdam noch weit entfernt, das unterstreicht auch der Appell von Brigitte Meier: „Wir bitten diejenigen Eltern, die es einrichten können, ihre Kinder weiterhin zu Hause zu betreuen.“ Wer die Kindertagesbetreuung nicht in Anspruch nimmt, zahlt auch keine Elternbeiträge, verspricht die Stadt.