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Montag, 9. August 2021

Fahrraddiebe in Drewitz geschnappt

Symbolfoto: PublicDomainPictures/Pixabay
Heute in den frühen Morgenstunden haben Polizisten in Drewitz gleich zwei Fahrraddiebe erwischt. Gegen 3.28 Uhr hielten die Beamten im Hertha-Thiele-Weg einen 41-Jährigen aus Potsdam an, der ihnen schon gut bekannt war. Zu dem Damenrad, das er gefahren hatte, gab er an, er hätte es am Straßenrand stehend gefunden und mitgenommen. Es handelte sich dabei um ein schwarzes Damenrad Corona STP. Kurze Zeit später erschien am Ort ein weiterer 41-jähriger Potsdamer auf einem Fahrrad. Zur Herkunft des schwarzen Mountainbikes Giant, das er dabeihatte, konnte auch er keine Angaben machen. Außerdem hatte er laut Polizeibericht noch Arbeitshandschuhe, Schraubendreher und eine geringe Menge Cannabis dabei, wobei die Drogen ihm laut eigener Aussage nicht gehört hätten.

Gegen beide Tatverdächtigen müssen sich nun wegen Diebstahls und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Die beiden Fahrräder wurden sichergestellt und zur Polizeiinspektion Potsdam gebracht, wo diese durch ihre Besitzer abgeholt werden können. 

 

Dienstag, 6. April 2021

Polizei findet Drogen in Drewitzer Wohnung

Symbolfoto: Ingo Kramarek/Pixabay
Verschiedene Betäubungsmittel hat die Polizei am vergangenen Donnerstagabend in einer Wohnung am Hertha-Thiele-Weg in Drewitz gefunden. Das meldeten die PNN in ihrer Ausgabe vom Sonnabend. Demnach habe die Polizei am Gründonnerstag gegen 19 Uhr einen Hinweis erhalten, dass sich in einer Wohnung im Hertha-Thiele-Weg eine Person aufhalten soll, die Drogen konsumiere. Vor Ort nahmen die Beamten ebenfalls den „drogentypischen Geruch“ wahr. Der 29-jährige Beschuldigte habe einer Wohnungsdurchsuchung zugestimmt. Die Beamten hätten dabei geringe Mengen verschiedener Drogen sichergestellt, heißt es. Gegen den bereits polizeilich bekannten Mann sei ein Strafverfahren wegen Besitzes von Betäubungsmittel eingeleitet worden.

Donnerstag, 1. April 2021

Türen dicht bei der Mieterberatung

Foto: Benjamin Maltry
Gestern hat das Büro der Mieterberatung Drewitz wie geplant seine Arbeit eingestellt. Im Auftrag der Landeshauptstadt bot das Team seit Oktober 2011 unabhängige Serviceleistungen an. „Das Tätigkeitsfeld beinhaltete die Information, die Beratung und die Betreuung von Wohnungsmietern der Gartenstadt Drewitz“, schreibt das Team. Das Angebot galt vor allem für die Bewohnerinnen und Bewohner der Rolle und des Quartier 8, die beide rundumerneuert wurden. Zuletzt begleiteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier noch die Sanierung des Wohnblocks Gaußstraße 51-58 am Stern.

„Am 31. März endete diese Aufgabe“, teilt das Team mit. „Es finden daher ab sofort keine Sprechstunden mehr im Hertha-Thiele-Weg 11 statt.“ Träger des Vor-Ort-Büros war die in Berlin-Pankow ansässige Mieterberatung Prenzlauer Berg GmbH.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ziehen in die Nachbarschaft, denn da gibt es viel zu tun: Im Auftrag der Landeshauptstadt Potsdam wird die Mieterberatung ihre Arbeit künftig am Schlaatz fortsetzen. Das Quartier wird, so die Planungen, ähnlich wie Drewitz in den nächsten Jahren gründlich sein Gesicht zum Besseren verändern.

Mittwoch, 19. Juni 2019

Grünes Kreuz erblüht jetzt vollständig


Pünktlich zur Eröffnung leuchtete die Blumenpracht im strahlenden Sonnenschein. Darüber freute sich auch Bernd Rubelt. Potsdams Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt gab heute (Mittwoch) Mittag offiziell den dritten und letzten Bauabschnitt des Grünen Kreuzes zwischen Konrad-Wolf-Allee und Hertha-Thiele-Weg als Querverbindung zum Konrad-Wolf-Park frei.

Für diesen Abschnitt musste ein Gebäude weichen, angesichts der Wohnungsnot auch in der Landeshauptstadt vielleicht eine mutige Maßnahme. „Aber wir haben Ersatz geschaffen“, sagte der Beigeordnete. „Und es gab sehr gute Gründe, denn mit dem Grünen Kreuz haben wir das Quartier geöffnet, eine Augenweide produziert und eine sehr hohe Aufenthaltsqualität geschaffen.“ Die Landeshauptstadt wolle damit ein Signal setzen: „Wir stehen zum Quartier.“

Die Anwohnerschaft habe sich intensiv an der Planung beteiligt, viele Wünsche und Anregungen seien berücksichtigt und umgesetzt. Auch die Drewitzer Bürgervertretung sei in den einzelnen Planungs- und Realisierungsphasen eingebunden gewesen, habe sie begleitet und unterstützt, so die Stadt in einer Pressemitteilung. Vor Ort lobte der Beigeordnete (Foto r.) die Kooperation mit allen Beteiligten, den Anwohnern wie den an der Realisierung beteiligten Firmen und Landschaftsarchitekten. „Wir haben gemeinsam eine gute Lösung mit den Menschen vor Ort gefunden und viel Kraft und Arbeit in die Verwirklichung gesteckt.“ 

Nach Angaben der Landeshauptstadt seien in diesem dritten Bauabschnitt 290 Quadratmeter Asphaltflächen neu hergestellt und 785 Quadratmeter Platzfläche geschaffen worden. 36 Beton-Sonderelemente seien eigens im Betonwerk angefertigt worden. Die Unikate dienten gleichzeitig als attraktive Hochbeet-Umrandungen und Sitzelemente. Dazu seien zehn neue Bäume gepflanzt und 1430 Sträucher gepflanzt worden, davon sind circa 900 Rosen.

Die Kosten von etwa 500.000 Euroseien vom Städtebau-Förderprogramm „Soziale Stadt – Am Stern/Drewitz“ getragen. Bund, Land und die Landeshauptstadt hätten somit je ein Drittel der Kosten getragen.
Das „Grüne Kreuz“ setzt sich aus dem Konrad-Wolf-Park und der Ost-West-Achse zwischen Priesterweg und Stern-Center zusammen. Der Konrad-Wolf-Park und der westliche Teil der Achse wurden als erster Bauabschnitt im Frühjahr 2014 fertiggestellt. Ein Jahr später wurde der östliche Teil der Achse abgeschlossen. 

Die Fertigstellung jetzt sei ein wichtiger Baustein in der Entwicklung der Gartenstadt. „Aber das ist noch nicht der Schlusspunkt, denn hier in Drewitz ist noch viel zu tun.“ Dank des Grünen Kreuzes habe sich auch die ökologische Situation vor Ort enorm verbessert. Die durchgängige Barrierefreiheit habe kein anderer Stadtteil vorzuweisen. „Auf all das können die Drewitzerinnen und Drewitzer stolz sein“, sagt Bernd Rubelt. 

Schade nur, dass bei der Eröffnung kaum Anwohner vorbeischauen konnten. Der Termin war verwaltungs- und pressefreundlich gelegt, auch Mitarbeiter von oskar. und Mieterberatung zeigten Präsenz. Für bunte Tupfer sorgten die zufällig vorbeikommenden Kleinen des Montessori-Kinderhauses. Sie machten sich bei über 30 Grad ganz unzeremoniell über die für die Erwachsenen bestimmten Eisgaben her.

Fotos: Torsten Bless