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Mittwoch, 20. Juni 2012

Workshop zur Rolle: Flickflack

Vor dem Hintergrund geplanter Modernisierungsmaßnahmen südlich der Konrad-Wolf-Allee ab 2014 hat die ProPotsdam als Eigentümerin der Bebauung an der "Rolle" (Konrad-Wolf-Allee 13 bis 63, ungerade Hausnummer) im Mai 2012 das Städtebau- und Stadtplanungsbüro Stadt • Land • Fluss mit der Erstellung eines Konzepts für die bedarfsgerechte Umgestaltung der Gewerbeflächen in der „Rolle“ und für das neu zu errichtende Cafe im Park beauftragt. Nach Abschluss des Werkstattverfahrens zur Fortschreibung des Masterplans im Dezember 2011 und dem Baubeginn des neuen Stadtteilparks verändern sich auch die Rahmenbedingungen für die zukünftige Entwicklung der „Rolle“.

Als Grundlage für die Konzepterstellung ist die Durchführung von zwei Workshopveranstaltungen geplant. Der erste Workshop am 19. Juni 2012 diente insbesondere der Generierung von Nutzungsideen in einem kooperativen Prozess mit möglichst vielen Beteiligten. Hierzu wurden einleitend die ersten Ergebnisse der städtebaulichen Bestandsanalyse und einer Studie zum Einzelhandel in Drewitz sowie relevante Beispielprojekte vorgestellt und diskutiert. Den zweiten Teil der Veranstaltung sollten die Teilnehmer dazu nutzen, in kleinen Arbeitsgruppen ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen und eine möglichst große Bandbreite von Nutzungsideen zur Vitalisierung der „Rolle“ zu generieren.

Betrachtungsschwerpunkte waren die möglichen Nutzungen der gewerblichen Flächen im Erdgeschoss der Gebäude sowie die Verbindung mit dem 1. Obergeschoß und den Flächen im Außenraum beiderseits der Gebäude. Es lagen Pläne zur Bestandsnutzung und zur Freiflächenplanung für den Stadtteilpark und den nördlichen Abschnitt des Grünen Kreuzes vor. Der Workshop fand unter Beteiligung der Bestandsmieter, der Bürgervertretung von Drewitz, VertreterInnen der Stadtverwaltung, der ProPotsdam GmbH und der Gewoba sowie von weiteren lokalen Akteuren statt (siehe Teilnehmerliste im Anhang).

Das Ergebnisprotokoll des Workshops ist hier als PDF verfügbar.

Montag, 29. August 2011

Werkstatt: Ein Drewitz für alle

Im Rahmen eines Werkstattverfahrens wird die Landeshauptstadt zusammen mit allen Stadtteilakteuren über die weitere Entwicklung der Gartenstadt Drewitz beraten.
In den Werkstätten werden Vertreter der Verwaltung, der Wohnungsunternehmen, der Politik, aus der Bewohnerschaft und lokale Akteure Eckpunkt der weiteren Entwicklung hinsichtlich städtebaulicher, verkehrstechnischer und grünplanerischer Belange mit den sozialen Zielen der Erneuerung und der Verbesserung der sozialen Infrastruktur erörtern und in einem Masterplan zusammenfassen.

Protokolle und Dokumente der einzelnen Werkstattveranstaltungen:

09.12.2010
Auftaktwerkstatt: Ergebnisprotokoll (PDF)

15.02.2011 
2. Werkstatt: Ergebnisprotokoll (PDF)

12.04.2011
3. Werkstatt: Ergebnisprotokoll (PDF)

26.08.2011
4. Werkstatt:
Tagesordnung (PDF)
Teilnehmerliste (PDF)
Entwurf Eckpunktepapier Drewitz (PDF)
Vortrag 1: Partizipationskonzept (PDF)
Vortrag 2: Klimaschutz und Quartiersentwicklung (PDF)
Vortrag 3: Mobilität (PDF)
Vortrag 4: Projekt "Hamster" - Schiller Gymnasium (PDF)
Vortrag 5: Städtebaulicher Masterplan (PDF)
Vortrag 6: Verkehr und Freiraum (PDF)
Kompromissvariante Verkehr (PDF)

Vortrag 7: Maßnahmenkonzept (PDF)

Aus der Vorlage 11/SVV/0899 der Stadtverordnetenversammlung:
"Basierend auf den mit den Akteuren sowie Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil abgestimmten Ergebnissen des zwischen Dezember 2010 und August 2011 durchgeführten Werkstattverfahrens wurde ein Maßnahmenplan erarbeitet, in dem alle geplanten kommunalen Maßnahmen und Aufgaben im Rahmen der Umsetzung des Gartenstadtprojektes aus der derzeitigen Planungsperspektive festgehalten sind."
Umsetzungkonzept zur Gartenstadt Drewitz (PDF)
Maßnahmenplan (PDF)

Dienstag, 7. Dezember 2010

Werkstattverfahren zur Entwicklung der Gartenstadt Drewitz

(Quelle: Landeshauptstadt Potsdam 07.12.2010)

Im Rahmen eines Werkstattverfahrens wird die Landeshauptstadt Potsdam ab Donnerstag (9.12.2010) mit allen Akteuren des Stadtteils die weitere Entwicklung der Gartenstadt Drewitz beraten. Ziel ist es, einen Masterplan für den Fortgang des Planungsprozesses und die nächsten Schritte zu entwickeln und mit den Akteuren vor Ort abzustimmen. Dabei geht es um den Abgleich städtebaulicher, verkehrstechnischer und grünplanerischer Belange mit den sozialen Zielen der Erneuerung und der Verbesserung der sozialen Infrastruktur. „Wir wollen das Gartenstadtkonzept weiterentwickeln und dabei alle relevanten Akteure in diesen Prozess einbinden", sagte der Beigeordnete für Stadtentwicklung und Bauen Matthias Klipp. Das Werkstattverfahren wird von dem Büro Stadt Land Fluss vorbereitet. Die Auftaktveranstaltung findet am 09.12.2010 statt, weitere Veranstaltungen sind für Januar 2011 und März 2011 geplant. Für April 2011 ist im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung eine umfassende Bürgerinformation geplant.
Die Landeshauptstadt Potsdam hat zudem vor wenigen Tagen die Zuwendungsbescheide für 2010 für das Programm Soziale Stadt in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro bekommen. Danach stehen der Stadt für den Zeitraum 2011-2014 rund 4,5 Mio. Euro für die Gesamtmaßnahme Soziale Stadt Am Stern/Drewitz zur Verfügung. Die gute Nachricht ist, dass damit der Umbau der Grundschule „Am Priesterweg" zur Stadtteilschule gesichert ist, bevor es ab 2011 starke Einschnitte im Programm Soziale Stadt infolge der Beschlüsse der Schwarz-Gelben Koalition in Berlin gibt. Weiterhin wird mit diesen Mitteln der letzte Bauabschnitt des Campus Am Stern sowie der Neubau des Jugendclubs Offline finanziert. Damit stehen drei große Projekte für Bildung und Sport im Vordergrund des Programms Soziale Stadt Am Stern/Drewitz. Aber auch die sozialen Projekte, das Stadtteilmanagement und die Planverfahren für die Gartenstadt Drewitz sind damit finanziell abgesichert. Das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft zeigt mit diesem Bescheid, dass es die Prioritätensetzung zugunsten von Drewitz voll unterstützt.

Der Kommunale Immobilien Service (KIS) hat das Architekturbüro ROBERTNEUN aus Berlin sowie weitere Fachplaner für den Neubau des Verbinders und für den Umbau und zur Sanierung der Bestandgebäude der Grundschule „Am Priesterweg" beauftragt. Seit August laufen die Gebäudeplanungen und die entsprechenden Abstimmungen mit den Nutzern und betroffenen Verwaltungsbereichen. Im Januar 2011 soll der Bauantrag eingereicht werden. Geplanter Baubeginn für die Arbeiten am Schulgebäude ist Juli 2011. Bauzeit voraussichtlich bis Ende 2012. Der erste Baustein des Gesamtprojektes ist bereits abgeschlossen. Die Turnhalle der Grundschule wurde in diesem Jahr saniert und kann nun multifunktional genutzt werden kann, d.h. für den Sport ebenso wie für große Schul- oder Stadtteilveranstaltungen.

Ebenfalls im Sinne des Gartenstadtstadtkonzepts erfolgt eine weitere Aufwertung der sozialen Infrastruktur durch die Sanierung der Kita-Standorte in der Paul-Wegner- und der Günter-Simon-Straße durch den KIS. Für beide Standorte werden derzeit die Hüllensanierung und die Herstellung behindertengerechter Zugänge vorbereitet, die 2011 erfolgen sollen. In der Paul-Wegner-Straße wurde bereits mit der Brandschutzsanierung begonnen. Ab 2013 ist für beide Standorte die vollständige Innensanierung geplant.

Als vorgezogene Maßnahme wurde durch den Fachbereich Grün- und Verkehrsflächen die Intensivierung der Pflege und die Verbesserung des Erhaltungszustandes im öffentlichen Raum im Rahmen einer Qualitätsoffensive in die Wege geleitet. Die Maßnahmen sollen bis zum Frühjahr 2011 umgesetzt werden.

Der Förderantrag für den Konrad-Wolf-Park im EFRE-Programm wurde gestellt. Die Aufträge für Variantenuntersuchungen (Machbarkeitsstudie) zur Freiraum- und Verkehrsplanung wurden vergeben. Zwischenergebnisse liegen vor und bilden die Grundlage für die öffentliche Diskussion der zukünftigen Verkehrslösungen und Freiraumplanungen.

Dienstag, 23. November 2010

Werkstattverfahren zur Weiterentwicklung der Gartenstadt Drewitz vereinbart

(Quelle: Landeshauptstadt Potsdam 23.11.2010)

Die Landeshauptstadt Potsdam sieht im Gartenstadtkonzept für Drewitz enorme Chancen für die Erneuerung des Wohngebietes. Die Diskussionen der letzten Monate haben gezeigt, dass es einen Vertiefungs- und Überarbeitungsbedarf gibt, um aus dem im Bundeswettbewerb zur energetischen Sanierung von Großwohnsiedlungen im Jahr 2009 prämierten Beitrag der PRO POTSDAM eine umsetzungsfähige Planung zu entwickeln.

„Dazu wird die Landeshauptstadt Potsdam ein Werkstattverfahren durchführen, in dem die konzeptionelle Weiterentwicklung der Gartenstadt Drewitz in einem kooperativen Prozess erfolgen soll", sagte der Beigeordnete für Stadtentwicklung und Bauen Matthias Klipp. „Wir werden dabei alle Beteiligten in den Prozess einbeziehen - selbstverständlich auch die Bewohner." Zu den Werkstätten werden Vertreter der Verwaltung, der Wohnungsunternehmen, lokale Akteure sowie Vertreter aus Bewohnerschaft und Politik eingeladen.

Im Ergebnis sollen die Eckpunkte der weiteren städtebaulichen Entwicklung der nächsten Jahre abgestimmt und in einem Masterplan zusammengefasst werden. Für die Durchführung des Werkstattverfahrens und die Erstellung des Masterplans wurde durch den Geschäftsbereich Stadtentwicklung und Bauen das Stadtplanungsbüro Stadt Land Fluss aus Berlin sowie der Moderator Thies Schröder „planungskommunikation" beauftragt. Das Werkstattverfahren startet am 09.12.2010 und soll bis März 2011 abgeschlossen werden. Parallel zu den Werkstätten erfolgt eine öffentliche Information über die jeweiligen Fortschritte.