Posts mit dem Label Pressemitteilung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pressemitteilung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 6. September 2018

,Café im Park‘ als neue Adresse im Quartier

1. Hammerschlag im Konrad-Wolf-Park
Quelle: Landeshauptstadt Potsdam / Christine Homann


Im Potsdamer Südosten, in der Gartenstadt Drewitz, wird es in absehbarer Zeit mit dem Café im Park eine weitere kleine Attraktion geben. Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, Bernd Rubelt, informierte sich mit Vertretern der DRK-Behindertenwerkstätten über den Stand des Projektes. Zum Baustart vollzog er mit Mitarbeitern des DRK den symbolischen ersten Hammerschlag.

„Im Rahmen des Umbaus zur Gartenstadt soll mitten im jetzigen Stadtteilpark das ,Café im Park‘ als neue Adresse im Quartier entstehen. Schon der Masterplan zur Gartenstadt, der gemeinsam mit den Drewitzerinnen und Drewitzern in einem Werkstattverfahren erarbeitet und im Jahr 2011 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde, sah dieses Vorhaben vor. Seitdem wurden diverse Denkmodelle und Berechnungen angestellt, um dieses besondere, kleine Haus, das von so vielen Menschen gewünscht wird, realisieren zu können. Ich freue mich, dass die Umsetzung nun bevorsteht“, sagte der Beigeordnete.

Eine erste Idee für ein Café als besonderes Highlight in die renaturierten Flächen der einstigen Durchgangsstraße hatte es bereits 2009 von der zuständigen Landschaftsarchitektin Pia von Zadow gegeben. Die einstige Vision wurde im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Zwischenzeitlich hatten die DRK – Behindertenwerkstätten Potsdam in den Jahren 2012 bis 2016 das „i – Café“ in Drewitz versuchsweise gestartet. Die ProPotsdam stellte in der „Rolle“ an der Konrad-Wolf-Allee freie Gewerberäume zu einem kleinen Mietpreis zur Verfügung. Das gastronomische Angebot wurde seinerzeit gut angenommen. Alles, was es im Café gab, wurde in den Küchen der Behindertenwerkstätten hergestellt. Das „i – Café“ war bei seiner sanierungsbedingten und vereinbarten Schließung bereits eine „Institution“, sodass das DRK sich um eine andere Möglichkeit für ein neuen Cafébetrieb in Drewitz bemühte und um den Standort im Park bewarb.

„Die Idee der Gartenstadt wird mit diesem kleinen Vorhaben weiter komplettiert. Dabei spielt neben dem Gedanken der zusätzlichen gastronomischen Versorgung auch der soziale Aspekt eine wichtige Rolle. Die DRK-Behindertenwerkstätten bieten ihren Angestellten mit diesem Café Arbeitsmöglichkeiten, bei denen sie ihr Können unter Beweis stellen können. Neben der architektonischen Qualität, mit der sich das Café in die grüne Umgebung einfügt, ist das Projekt auch ein hervorragender Beitrag zur gelebten Integration, der ein freundliches und günstiges Angebot für alle im Herzen der Gartenstadt schafft.“

(Quelle: Landeshaupstadt Potsdam)

Dienstag, 14. Februar 2017

Die Gartenstadt Drewitz startet ins neue Jahr

(Quelle: Landeshauptstadt Potsdam, 13.02.2017)

Der Beigeordnete für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung, Mike Schubert, eröffnete heute das Treffen zum Jahresauftakt 2017 in der Gartenstadt Drewitz, das bereits zum dritten Mal im Begegnungszentrum oskar in der Stadtteilschule ausgerichtet wurde. Dabei ging es am Jahresanfang darum, den Stand der Entwicklung in der Gartenstadt der Bürgerschaft und den am Projekt beteiligten Partnern mitzuteilen und einen Austausch zu verstetigen. Teil nahmen die am Drewitzer Entwicklungsprozess Beteiligten oder Betroffenen wie die Wohnungswirtschaft, soziale Träger und Bildungsträger, die Kommunalpolitik und die mit der Entwicklung der Gartenstadt befassten Teile der Stadtverwaltung.

In seiner Begrüßung bewertete der Beigeordnete die Entwicklung positiv: „In der Gartenstadt tut sich viel. Die ProPotsdam, die private Wohnungswirtschaft und die Potsdamer Genossenschaften investieren in Drewitz. Die Gartenstadt ist ein Vorreiter für eine nachhaltige und soziale Entwicklung von Stadtteilen“, so Mike Schubert zu Beginn der Veranstaltung.

Die Themen reichten von der Bevölkerungsentwicklung und sozialen Situation in Drewitz, über anstehende Projekte wie das dieses Frühjahr startende Gemeinschaftsprojekt Quartier 8 oder den dritten und letzten Bauabschnitt des Grünen Kreuzes über Informationen zum Stand der Stellplätze in Drewitz bis hin zu den Fortschritten auf dem Weg zu einer Zero-Emission-City für den Stadtteil. Frank Hollandt von der BLS Energieplan GmbH konnte darauf verweisen, dass durch die Einzelmaßnahmen zur Reduktion von CO2-Emmissionen, wie etwa die Reduzierung des PKW-Verkehrs und die Verringerung des Wärmeverbrauchs der sanierten Häuser, bereits bis heute 2.500 Tonnen C02 rund um den Konrad-Wolf-Park eingespart werden konnten.

Hier der Link zur Pressemitteilung,

Montag, 23. Februar 2015

Bauministerin zu Gast in Drewitz

Wohnen und Arbeiten in der Gartenstadt Drewitz
ProPotsdam erhält Fördermittelbescheid für Sanierung der Rolle

(Quelle ProPotsdam, 23. Februar 2015)

Unter dem Motto „Wohnen und Arbeiten in der Gartenstadt Drewitz“ wird der Wohn- und Gewerbeblock in der Konrad-Wolf-Allee 13 bis 63, die sogenannte Rolle, energetisch saniert und zum Teil barrierearm umgebaut. Für die energetische Sanierung übergab Brandenburgs Bauministerin Kathrin Schneider heute einen Fördermittelbescheid an ProPotsdam-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal. „Wir freuen uns über die Fördermittelzusage des Landes. Dadurch können für 111 Wohnungen Mietpreis- und Belegungsbindungen gewährleistet werden, was bedeutet, dass die Nettokaltmieten auch nach der Sanierung bei 5,50 Euro pro Quadratmeter liegen“, sagt Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH sowie der GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft Potsdam mbH.

Im Rahmen der Baumaßnahmen werden neue Wohnformen in den sechs Wohn- und Geschäftsräumen entstehen, so dass eine Durchmischung verschiedener Nutzungen und Grundrissvarianten gegeben sein wird. Unter anderem ist geplant, einen Teil der Wohnungen zu Maisonette-Wohnungen umzubauen. Im ebenerdig erreichbaren Erdgeschoss können Handwerker, Künstler oder andere Gewerbetreibende ihrer Arbeit nachgehen und ihre Produkte und Leistungen anbieten, während sich im Obergeschoss  die Wohnräume befinden. Außerdem wurden Möglichkeiten für barrierearmes und familienfreundliches Wohnen sowie Grundrissangebote für Wohnprojekte und gemeinschaftliche Wohnformen konzipiert. Gastronomie, weitere Gewerbeeinheiten sowie ein Ärztehaus sind ebenfalls vorgesehen.

Die energetische Sanierung sowie der Umbau der Gebäude erfolgt in drei Bauabschnitten. Der Baubeginn ist für Sommer 2015 geplant. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf rund 22,3 Millionen Euro, davon fördert das Land Brandenburg rund 10,6 Millionen Euro. Das Konzept für die Umgestaltung der Rolle wurde seit Sommer 2012 in einer Reihe von Workshops und anderen Veranstaltungen mit Drewitzer Bürgern, Gewerbetreibenden und sozialen Trägern erarbeitet. Auf den alljährlichen Gartenstadtfesten und anderen öffentlichen Veranstaltungen informierte die ProPotsdam seit 2013 regelmäßig über den jeweils aktuellen Planungsstand.

Die Umgestaltung des Stadtteils Drewitz zur Gartenstadt soll voraussichtlich bis zum Jahr 2025 abgeschlossen sein. Zur Umsetzung des Konzeptes hatten die Landeshauptstadt Potsdam und die ProPotsdam im September 2010 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Wesentliche Maßnahmen und Ziele für das Projekt Gartenstadt Drewitz sind die Verbesserung der Wohnqualität, die Umsetzung ambitionierter energetischer Standards der CO2-Reduktion sowie die Schaffung neuer Freiraumqualitäten. Nach der Fertigstellung des Pilotprojektes der ProPotsdam im vergangenen Jahr, bei dem 200 Wohnungen energetisch saniert und barrierearm umgebaut worden sind, ist die Sanierung der Rolle nun ein nächster wichtiger Schritt zur erfolgreichen Umsetzung dieser Ziele.

Freitag, 12. Dezember 2014

Räder für Drewitzer Kinder

(Quelle: Pressemitteilung Verein Soziale Stadt Potsdam e.V.)

Drewitzer Kinder sollen mobil gemacht werden! Zusammen mit DickerMops.de bekommen Kinder zum Weihnachtsfest am 24.12.2014 ein Fahrrad geschenkt. Damit das Wirklichkeit werden kann, bittet oskar.DAS BEGEGNUNGSZENTRUM IN DER GARTENSTADT DREWITZ um Hilfe durch Geldspenden und Materialgutscheine.

Diese können ab sofort bei der „Räderei am Kanal“ in Potsdam – unter dem Code „der Mops dreht am Rad“ - erworben werden. Im oskar. selbst können außerdem Geldspenden abgegeben werden. Weiterhin
gibt es die Möglichkeit, das Projekt per Überweisung zu unterstützen:

HDAUB e.V. Projekt DickerMops.de
Mittelbrandenburgische Sparkasse
IBAN: DE98 1605 0000 3502 0508 04
BIC/SWIFT-Code: WELADED1PMB.
Zweck: der Mops dreht am Rad

Drewitz ist ein Stadtteil, in dem viele Menschen in finanziell prekären Umständen leben. Gemeinsam mit der Grundschule Am Priesterweg wird erfasst, welche Kinder Hilfe brauchen. Die Räder sollen in Zukunft auch regelmäßig in der Fahrradwerkstatt „drehwitz“ im oskar. gewartet werden.

Weitere Infos unter: www.oskar-drewitz.de und unter www.dickermops.de/mopsdrehtamrad.htm

Rückfragen an:
oskar. DAS BEGEGNUNGSZENTRUM IN DER GARTENSTADT DREWITZ
Telefon: 0331-20 19 704, 0178 278 4401
Email: info@oskar-drewitz.de

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Ausstellungseröffnung "Quartier 8"

Finale des Architekturwettbewerbs „Quartier 8“

Ausstellungseröffnung und Bekanntgabe der Preisträger am 4. Dezember 2014

Für die Umgestaltung des sogenannten „Quartier 8“ in der Gartenstadt Drewitz hatten die drei Wohnungsunternehmen die ProPotsdam GmbH, die Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“ Potsdam eG und die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG einen offenen zweistufigen Ideen- und Realisierungswettbewerb ausgelobt. Von dem Wettbewerb versprachen sich die Auslober qualitativ hochwertige Vorschläge für die Sanierung und Erweiterung des Wohnblocks mit 270 Wohnungen an der Ecke Konrad-Wolf-Allee/Hans-Albers-Straße. Der Wettbewerb wurde von der Landeshaupstadt Potsdam mit Mitteln aus dem Programms "Soziale Stadt" gefördert.

Zum Abschluss der zweiten Phase hatte sich die zehnköpfige Jury in der vergangenen Woche mit den zehn finalen Entwürfen auseinander zu setzen. Im Ergebnis dieser Auswertung wurden sechs Wettbewerbsbeiträge für preiswürdig befunden. Die prämierten Arbeiten werden ab Donnerstag, dem 4. Dezember 2014, in der Konrad-Wolf-Allee 25 öffentlich ausgestellt.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung geben die Vorstände und Geschäftsführer der drei Auslober die Preisträger des Ideenwettbewerbs bekannt. Die Ausstellung wird bis zum 18. Dezember 2014, täglich von 15 bis 18 Uhr (außer mittwochs und sonntags) geöffnet sein. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 10. Oktober 2014

Freude über Würdigung der Gartenstadt Drewitz

ProPotsdam gratuliert den drei ausgezeichneten Büros

(Quelle ProPotsdam, 10. Oktober 2014)

Die ProPotsdam freut sich über die repräsentative Würdigung des Projektes Gartenstadt beim Deutschen Städtebaupreis 2014 und gratuliert ausdrücklich den drei Büros, die diese Auszeichnung zu Recht entgegen nehmen konnten. Mit Freude haben wir wahrgenommen, dass die Jury ausdrücklich den Anteil der ProPotsdam an der Umsetzung des Projektes gewürdigt hat.

Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der ProPotsdam, über die Ehrung: „Das Engagement der ProPotsdam ordnet sich in Drewitz ein in das Engagement vieler Beteiligter. Wir sind froh, dass wir unseren Beitrag für ein Projekt leisten können, welches in vielerlei Hinsicht vorbildlich gelingt. Wir hoffen, dass der ausdrückliche Hinweis der Jury auf die Notwendigkeit von Fördermitteln auch gehört wird."

Stadt Potsdam gratuliert zum Städtebaupreis

Gartenstadt: Eine Erfolgsgeschichte geht weiter 
Drewitz erhält Auszeichnung beim Deutschen Städtebaupreis 2014


(Quelle: Auszug aus der Pressemitteilung der Landeshaupstadt Potsdam, 10. Oktober 2014)

Matthias Klipp, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt erfreut: "Ich gratuliere den Preisträgern zu der Auszeichnung. Das ist schon die zweite Auszeichnung  innerhalb von zwei Wochen, die uns darin bestärkt, dass sich die Anstrengungen und Bemühungen wirklich gelohnt haben. Mein besonderer Dank gilt allen Drewitzern, die an der Umgestaltung des Stadtteils mitgewirkt und so auch aktiv zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben. Bedanken möchte ich mich auch bei den Kooperationspartnern, die uns finanziell bei der Realisierung der einzelnen Projekte auf dem Weg zur Gartenstadt unterstützen. Neben Eigenmitteln der Landeshauptstadt Potsdam wird die Umsetzung des Gartenstadtprojektes durch die ProPotsdam GmbH, über verschiedene Fördermittel des Landes, des Bundes und mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) finanziert."

Freitag, 26. September 2014

Grüne Potsdam: Gartenstadt Drewitz ist ein Modellprojekt für andere Stadtteile

(Quelle: Pressemitteilung Grüner Kreisverband Potsdam, 26. September 2014))

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sehen den Umbau der Gartenstadt Drewitz als Modellprojekt für andere Stadtteile. Sie gratulieren allen Beteiligten zum mit 30.000 Euro dotierten Gewinn im Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ des Deutschen Instituts für Urbanistik.

„Hätten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nicht im Februar 2014 die Teilnahme am Wettbewerb in der Stadtverordnetenversammlung beantragt, wäre der Stadt die Anerkennung versagt geblieben“, sagt NILS NABER, Vorsitzender des Kreisverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Drewitz ist ein Modellprojekt, was Klimaschutz, Bürgerbeteiligung und Sozialverträglichkeit betrifft. Das muss in der ganzen Stadt Schule machen. Es wird höchste Zeit, dass mit dem Preisgeld das beliebte Leihfahrradsystem Nextbike endlich auch mehr südliche Potsdamer Stadtteile erreicht. Bisher gibt es im Süden nur eine Station in der Waldstadt.“

Die Urheber des Erfolgs beim Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ sieht Naber insbesondere in den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pro Potsdam, der Sozialen Stadt, dem Energieforum Potsdam und in der Bauverwaltung unter Matthias Klipp (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).

Donnerstag, 25. September 2014

Potsdam erhält Klimaschutzpreis für Gartenstadt

(Quelle: Landeshauptstadt Potsdam, 25.09.2014)

Landeshauptstadt gewinnt beim Bundeswettbewerb "Kommunaler Klimaschutz 2014"

30.000 Euro Preisgeld für die Umsetzung des Konzepts "Gartenstadt Drewitz" als Gemeinschaftsaufgabe

Die Landeshauptstadt Potsdam gehört zu den Preisträgern des Bundeswettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz 2014“. Ausrichter des Wettbewerbs sind das Bundesumweltministerium und das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz, das beim Deutschen Institut für Urbanistik angesiedelt ist. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Potsdam erhielt die Auszeichnung für den Aufbau umfangreicher kooperativer Arbeitsstrukturen zur energetischen Sanierung und sozialverträglichen Umgestaltung des Plattenbauviertels Drewitz zu einer „Gartenstadt“. Gemeinsam mit den Bewohnern, Wohnungsunternehmen, den Stadtwerken und Verkehrsbetrieben, sozialen Trägern und vielen weiteren Akteuren stellt sich die Landeshauptstadt dabei vielfältigen Themen und Herausforderungen. Oberbürgermeister Jann Jakobs nahm heute den Preis auf der 7. Kommunalkonferenz in Berlin entgegen. Das Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro ist in die Umsetzung weiterer Klimaschutzvorhaben zu investieren.

Jann Jakobs dazu: „Das Preisgeld werden wir in den Ausbau des Fahrradverleihsystems Next Bike mit Stationen in Drewitz und anderen Stadtteilen investieren. Unser Ziel in den nächsten Jahren ist es, den Anteil des Fahrradverkehrs in Potsdam deutlich zu erhöhen und mit Hilfe unseres Klimaschutzkonzeptes den Kohlendioxidausstoß bis 2020 stark zu reduzieren. Dazu sind wir auf einem guten Weg.“

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, gratulierte den Preisträgern: „Die 117 Bewerbungen belegen, wie aktiv Klimaschutz vor Ort gelebt wird. Die Gewinnerkommunen, aber auch alle anderen Bewerber, zeigen: kommunaler Klimaschutz regt die Kreativität der Akteure vor Ort an und sendet als Impulsgeber für eine zukunftsfähige Region wichtige Signale. Ihre innovativen und erfolgreichen Klimaschutzprojekte sind leuchtende Beispiele, die möglichst viele weitere Kommunen zum Engagement im Klimaschutz motivieren sollen.“

Aktive Beteiligung von Beginn an
Der Sanierungs- und Modernisierungsbedarf in Drewitz liegt seit einigen Jahren deutlich auf der Hand: Das mehr als 5.800 Einwohner zählende Plattenbauviertel im Potsdamer Südosten zeichnet sich seit etwa zehn Jahren mehr und mehr durch sozial und finanziell schwache Strukturen aus. Um den Stadtteil zu stärken und die Attraktivität zu steigern, hat die Landeshauptstadt bereits seit einigen Jahren verschiedene Szenarien zum nachhaltigen Umbau erarbeitet. Grundlage bildet seit 2009 das vom kommunalen Wohnungsunternehmen Pro Potsdam GmbH erarbeitete Stadtentwicklungskonzept „Gartenstadt Drewitz – energetisch stark, energisch grün“ sowie ein Beschluss der Stadtverordneten zur Umsetzung vom Januar 2010. Kern des Potsdamer Gartenstadtkonzeptes ist, entsprechend der Definition, die Neuordnung von Verkehr und Freiräumen sowie darüber hinaus die sozialverträgliche Sanierung der Wohnungen und die Stärkung der sozialen Infrastruktur. Ziel war es von Anfang an, eine Vielzahl von Akteuren und besonders die Bewohner in die Umsetzung des Konzeptes und die Identifikation von Projekten einzubinden. Dazu hat der Stadtteilrat, ein Gremium der Stadtverordnetenversammlung, gemeinsam mit dem „Projektladen Drewitz“ im Frühjahr 2011 mit großem ehrenamtlichem Engagement die Wahl einer 15-köpfigen Bürgervertretung aus Drewitz organisiert. Zudem verabschiedeten die Stadtverordneten ein Partizipationskonzept für den Gartenstadtprozess.

Vielfältige Themen erfordern vielfältige Kooperationen
Bis August 2012 fand ein vierstufiges Werkstattverfahren statt, um mit den Akteuren vor Ort gemeinsam die praktischen Schritte zur Umsetzung des Gartenstadtkonzeptes zu diskutieren und zu vereinbaren. Ein Masterplan fasste die Ergebnisse zusammen. Dieser  integrative Ansatz, der die Themen Städtebau, Wohnen, Energie, Soziales, Partizipation und Mobilität umfasst, bildet bis heute die Grundlage der Kooperation einer Vielzahl von Akteuren. Basis für die Zusammenarbeit ist eine Projektstruktur, in der jedes Thema, jeder Akteur und jede Kooperation Platz findet: eine Lenkungsgruppe für strategische Entscheidungen, eine Projektgruppe für die Koordinierung der Aufgaben und diverse sachbezogene Arbeitsgruppen für die Umsetzung von Einzelprojekten. In alle Ebenen intensiv eingebunden sind verschiedene Fachbereiche der Kommunalverwaltung, die Bürgervertretung Drewitz sowie die Pro Potsdam GmbH - je nach Themenschwerpunkt gemeinsam mit vielen weiteren Akteuren, wie sozialen Trägern oder lokalen Unternehmen und Beratungseinrichtungen vor Ort. Eine eigens eigenrichtete Homepage, regelmäßig erscheinende Stadtteil- und Mieterzeitungen sowie wöchentliche Berichte über das Baugeschehen gewährleisten, dass alle Beteiligten und vor allem die Bewohner jederzeit umfassend informiert sind.

Zusammen konnte bereits eine Vielzahl von Maßnahmen aus dem Gartenstadtkonzept umgesetzt werden, wie zum Beispiel die Umwandlung der ehemaligen Hauptverkehrsstraße in einen Park, die energetische und sozialverträgliche Sanierung von etwa 600 Wohnungen und die energetische Sanierung der öffentlichen Gebäude. Die soziale Infrastruktur konnte durch die Eröffnung einer Stadtteilschule und einem dazugehörigen Begegnungszentrum verbessert werden. Finanziert werden die Projekte durch Eigenmittel der Stadt und der Projektbeteiligten sowie über verschiedene Förderprogramme. Im Vergleich zum Jahr 2009 werden durch diese Maßnahmen und weitere Einzelprojekte jährlich etwa 740 Tonnen CO2 eingespart. Bis zum Jahr 2025 ist eine Einsparung bis zu 3.000 Tonnen CO2 pro Jahr möglich.

Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“
Den Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ lobt das Bundesumweltministerium seit 2009 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative zusammen mit dem beim Deutschen Institut für Urbanistik angesiedelten Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz aus. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Ausgezeichnet werden Kommunen und Regionen für besonders vorbildliche Klimaschutzprojekte. In diesem Jahr wurden insgesamt 117 Beiträge in drei unterschiedlichen Kategorien eingereicht. Die Landeshauptstadt Potsdam hat sich mit dem Projekt „Sozialverträgliche energetische Sanierung der ‚Gartenstadt Drewitz‘“ in der Kategorie „Kommunaler Klimaschutz durch Kooperation“ beworben. In dieser Kategorie gab es 38 Bewerber, aus denen drei Gewinner ausgewählt wurden. Die Bekanntgabe und Auszeichnung erfolgte auf der 7. Kommunalkonferenz, die am 25. und 26. September in Berlin stattfindet.


Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie Fotos von der Veranstaltung und vom ausgezeichneten Projekt: www.klimaschutz.de/kommunen/wettbewerb2014

Das Video zum Wettbewerbsbeitrag der Stadt Potsdam finden Sie hier.




Freitag, 11. Juli 2014

Handwerkliches Geschick und soziale Kompetenz

(Quelle: ProPotsdam 11.07.2014)


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes WorkIn Potsdam haben im Rahmen ihrer Praxisphase in den Dienstleistungsteams Einrichtungen und Vereine im Stadtteil Drewitz und Am Stern unterstützt. Während ihrer zweiwöchigen praktischen Phase haben die 16 Teilnehmer/-innen unter anderem in der Kita „Sternchen“ den Eingangsbereich neu gestrichen, eine transportable Murmelbahn für den SC Potsdam gezimmert und Renovierungsarbeiten im  Außenbereich der Kitas „Storchennest“ und „Montessori“ sowie in der Stadtteilschule Drewitz durchgeführt.

In der 18-monatigen Qualifizierung zu „Systemorientierten Haus-, Anlagen- und Einrichtungsbetreuern“ werden die Teilnehmer/-innen in unterschiedlichen fachlichen Bausteinen, wie zum Beispiel Holztechnik und Malern, ausgebildet. Dabei erwerben sie nicht nur handwerkliche Fähigkeiten, sondern stellen auch ihr organisatorisches Geschick sowie ihre sozialen Kompetenzen unter Beweis.

„Nach der Qualifizierungsmaßnahme sind die Teilnehmer/-innen bestens gerüstet für den Arbeitsmarkt“, resümiert Andreas Hausmann, Geschäftsführer der ProPotsdam Facility  Management GmbH. „Vor einem Jahr haben wir einen Absolventen von WorkIn Potsdam eingestellt und sind sehr zufrieden. Vor allem in den sechswöchigen Praxisphasen können sich die Teilnehmer/-innen beweisen, gleichzeitig haben Unternehmen die Möglichkeit, potenzielle Arbeitnehmer kennenzulernen“, so Hausmann weiter.

Ab dem 4. August werden erneut Praxisphasen in den Unternehmen stattfinden. Hierfür werden noch Kooperationspartner gesucht. Interessierte Unternehmen können sich bei WorkIn Potsdam unter der Telefonnummer 0331-73041643 oder im Internet (www.workin-potsdam.de) informieren. Seit März 2014 werden Brandenburger Unternehmen bei der Einstellung von Arbeitslosen ab 50 Jahren und arbeitslosen Alleinerziehenden gefördert.

Bei WorkIn Potsdam werden Langzeitarbeitslose zu „Systemorientierten Haus-, Anlagen- und Einrichtungsbetreuern“ geschult. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union und aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Die ProPotsdam Facility Management GmbH ist Träger des Projektes.

Die Pressemitteilung ist hier als PDF verfügbar.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Stadt Potsdam: Abriss der ehemaligen REWE-Halle

Pressemitteilung der Landeshauptstadt Potsdam

Drewitz: Abriss der ehemaligen REWE-Halle

Am Donnerstag, den 22. Mai 2014 beginnt der Abriss der ehemaligen REWE-Kaufhalle in Drewitz, der voraussichtlich bis Ende Juni abgeschlossen sein wird. Der Abriss erfolgt durch den bisherigen Eigentümer der seit Jahren leer stehenden Halle, anschließend geht die rund 2.500 m² große Fläche in das Eigentum der Landeshauptstadt Potsdam über. ...

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.

Freitag, 9. Mai 2014

130. Wohnung im Pilotprojekt Drewitz vermietet

(Quelle: ProPotsdam 09.05.2014)

Bauminister Vogelsänger begutachtet Stand der Bauarbeiten

Die Gartenstadt Drewitz nimmt immer mehr Form an. Dreiviertel des Pilotprojektes der ProPotsdam sind bereits komplett fertiggestellt, mittlerweile ist die 130. Wohnung im Piloten vermietet worden. Die ersten GEWOBA-Mieter aus der Konrad-Wolf-Allee sind vor anderthalb Jahren nach den umfangreichen Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten wieder zurück in ihre Wohnungen gezogen. Insgesamt 200 Wohnungen der GEWOBA werden seit Mitte 2012 energetisch saniert und barrierearm umgebaut. Brandenburgs Bauminister Jörg Vogelsänger und Potsdams Sozialbeigeordnete Elona Müller-Preinesberger begutachteten heute den Fortschritt in der Gartenstadt und überzeugten sich von der Zufriedenheit der Mieter vor Ort.

„Potsdam braucht bezahlbaren Wohnraum für alle Altersgruppen. Die Landesregierung hilft mit Fördermitteln, wo sie kann. Hier in Drewitz engagieren wir uns in erheblichem Umfang,  4,5 Millionen Euro wurden als Baudarlehen und 1,7 Millionen Euro als Zuschuss für Aufzüge bewilligt. Der Umbau des letzten zu DDR-Zeiten gebauten Stadtteils zur Gartenstadt kann sich sehen lassen. Die Projektidee wurde im Jahr 2009 vom Bund ausgezeichnet. Dank der intensiven Bürgerbeteiligung befürwortet die Mehrheit der Menschen in Drewitz die Umgestaltung ihres Stadtteils. Dazu gehören moderne Wohnungen genauso wie ein gesundes attraktives Wohnumfeld“, erklärt Brandenburgs Bauminister Jörg Vogelsänger.

„Ich finde es klasse, wie sich Drewitz in den letzten zwei Jahren entwickelt hat. Auch mit der Fertigstellung des Konrad-Wolf-Parks hat sich die Lebens- und Wohnqualität deutlich verbessert“, resümiert Elona Müller-Preinesberger. Die ProPotsdam investiert bei diesem Pilotprojekt rund 19,1 Millionen Euro. Durch Fördermittel des Landes Brandenburg liegen bei 116 geförderten Wohnungen die Nettokaltmieten auch nach der Sanierung bei 5,50 Euro pro Quadratmeter.

„Wir freuen uns sehr über die finanzielle Unterstützung durch das Land. Damit können wir unseren Mietern nicht nur eine hohe Wohnqualität, sondern auch eine preisgünstige Miete anbieten“, sagt ProPotsdam-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal. „Wir haben uns entschlossen, auch für die Bestandsmieter in nicht geförderten Wohnungen die Miete auf 5,50 Euro pro Quadratmeter zu kappen“, ergänzt Westphal.

Für die gemäß Förderbestimmungen berechtigten Mieter gelten die Förderrichtlinien (für den Zeitraum von 10 Jahren darf eine Mieterhöhung um maximal 10 Prozent innerhalb von drei Jahren erfolgen). Für nicht berechtigte Mieter gilt der Mietspiegel. Die erste Mietspiegelanpassung könnte frühestens mit Wirkung zum 15. Monat erfolgen, jedoch wirkt auch hier die von der Landeshauptstadt Potsdam vorgegebene "Mietenbremse" mit der Begrenzung auf maximal 15% Anpassung in vier Jahren. Neuvermietungen geförderter Wohnungen an Berechtigte erfolgen ebenfalls im Rahmen der Förderrichtlinie, das heißt beginnend bei 5,50 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter.

Im Zuge der Umbauarbeiten in den Wohngebäuden in der Konrad-Wolf-Allee 14 – 24, dem Guido-Seeber-Weg 2 – 8 und der Eduard-von-Winterstein-Straße 7 – 13 sind die haustechnischen Anlagen (Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro) komplett saniert worden. Auf den Dächern der Gebäude Eduard–von–Winterstein–Str. 1-13 sowie Konrad- Wolf-Allee 20–24 wurde eine Solarthermieanlage mit einer Kollektorfläche von insgesamt 118m² errichtet. Das darin erzeugte Warmwasser wird in die Hausanschlussstation eingespeist. Mit der Anlage kann bis zu 50% der Heizenergie in Form von Fernwärme eingespart werden. In jedem Haus wurde ein Aufzug installiert, alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar. Die letzten 80 Wohnungen in der Eduard-von-Winterstein-Straße werden Anfang Juli 2014 fertiggestellt sein.

Wesentliche Maßnahmen und Ziele für das Pilotprojekt Gartenstadt Drewitz sind die Verbesserung der Wohnqualität, die Umsetzung ambitionierter energetischer Standards der CO2-Reduktion sowie die Schaffung neuer Freiraumqualitäten. Die Umgestaltung des Stadtteils Drewitz zur Gartenstadt soll voraussichtlich bis zum Jahr 2025 abgeschlossen sein. Zur Umsetzung des Konzeptes hatten die Landeshauptstadt Potsdam und die ProPotsdam im September 2010 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Mittwoch, 30. April 2014

Eröffnung des Konrad-Wolf-Parks in der Gartenstadt Drewitz

(Quelle: Landeshauptstadt Potsdam 30.04.2014)

Gemeinsam haben heute der Brandenburgische Bauminister Jörg Vogelsänger und der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, Matthias Klipp, den neuen Konrad-Wolf-Park in Drewitz eröffnet.

Der Beigeordnete Matthias Klipp dazu: „Auf 1,5 Hektar ist eine Naherholungs-, Freizeit- und Spielanlage entstanden, die den Bedürfnissen aller Drewitzer Bewohnerinnen und Bewohnern entspricht. Wie von den Bürgerinnen und Bürgern gewünscht, hält der Konrad-Wolf-Park Angebote für alle Generationen bereit. Unter dem Motto „Bewegte Wege“ gibt es  abwechslungsreiche Freizeit- und Bewegungsangebote: Kletterfelsen, Liegewiesen, Sportgeräte für jedes Alter, Kinderspielplatz, Trampolinanlage, Riesenwippen, ein Fitnessparcours und eine Vielzahl von Liegewiesen mit vielfältigen Sitzgelegenheiten.“

Die ersten Entwürfe für den Park waren bereits im Sommer 2010 von der Landschaftsarchitektin Pia von Zadow vorgelegt worden. Im Zuge des in Drewitz auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung durchgeführten Werkstattverfahren, das zwischen Dezember 2010 und August 2011 durchgeführt wurde, nahm die Planung immer konkretere Formen an. An den Werkstätten nahmen Bewohner, Gewerbetreibende, Vertreter sozialer Träger, Mitarbeiter der Verwaltung, Vertreter der Wohnungswirtschaft und Kommunalpolitiker teil. Auch nach Abschluss dieses Verfahrens fanden weitere Planungstreffen mit Bürgerinnen und Bürger statt, so im PROJEKTLADEN Drewitz, in der Seniorenresidenz, in der ARCHE und in der Grundschule. Insgesamt wurden 51 verschieden große Veranstaltungen durchgeführt, um die Planungen mit den Vorstellungen der Drewitzerinnen und Drewitzern jeder Altersgruppe abzugleichen.

Viele Elemente des Parks wurden eigens für Drewitz entwickelt und gebaut: So zum Beispiel die Sitzbänke, die für den Konrad-Wolf-Park entwickelt wurden und die es nur hier gibt, die eigens entworfenen Sitzkissen aus Beton und das Wasserspiel. Selbst die Drängelgeländer an den Bahnübergängen sind exklusive Bauteile, die es nirgendwo sonst gibt.
Mit seinen Fontänen und Wasserdüsen ist das Wasserspiel direkt am ‚Grünen Kreuz‘ auf Höhe des Guido-Seeber-Weges eine echte Attraktion. Es befindet sich genau an jener Stelle, wo sich der Konrad-Wolf-Park und die künftige grüne Promenade schneiden und das sogenannte Grüne Kreuz bilden werden. Dieser Ort wird gemeinsam mit dem Café, das hier entstehen soll, das neue attraktive Zentrum des Wohngebietes ausmachen. Direkt am Standort des geplanten Cafés entstand ein Kleinkinderspielplatz mit Matsch- und Buddelmöglichkeiten, Kletteranlage und Rutsche.

Der Baustart erfolgte im Juni 2012 während des 3. Gartenstadtfestes. Knapp zwölf Monate brauchte es, um die technischen Voraussetzungen zu schaffen und notwendige Umbauten an den umliegenden Verkehrsanlagen vorzunehmen. Anfang Juli 2013 gingen dann die Garten- und Landschaftsbauer ans Werk. Sie brachen die Straße ab und entsiegelten etwa 2,5 Hektar Fahrbahn, schufen Beete und Rasenflächen und bereiteten die Baumgruben für die neuen Bäume vor. Im Zuge der Bauarbeiten mussten etwa 2.700 Kubikmeter Abbruch- und Aushubmaterial, vor allem Beton und Sand, sowie 1.200 Meter Betonborde bewegt werden.
Eine besondere Herausforderung stellte die Beschaffenheit des anstehenden Bodenmaterials dar: Dabei handelte es sich um sandigen Boden, der bei der Errichtung der Wohnsiedlung Drewitz teilweise bis zu einer Höhe von etwa 2 Meter aufgeschüttet worden war. Dies wurde seinerzeit als notwendig erachtet, um oberhalb des hohen Grundwasserstandes Gebäude mit Kellern errichten zu können und das Gelände zu befestigen. Da das Material auf Grund seiner stark wasserdurchlässigen Eigenschaften als Pflanzensubstrat ungeeignet ist, musste es ersetzt werden. Besonders die Bestandsbäume hatten unter den schlechten Standortbedingungen gelitten. Für die insgesamt 158 Bäume, die neu gepflanzt wurden, mussten jeweils 12 Kubikmeter Boden ausgetauscht werden. Eingebracht wurde dann ein spezielles Bodenmaterial, das Nährstoffe und Wasser speichern kann, was die Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung der Bäume ist.

Als erster Baum war im Oktober vergangenen Jahres von Drewitzer Kindern und Schülern gemeinsam mit Potsdams Baubeigeordneten Matthias Klipp eine heimische Kiefer gepflanzt worden. Die Wahl der Baumarten erfolgte in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Bereich Grünflächen der Stadtverwaltung. Gepflanzt wurden standortgerechte und heimische Arten, etwa Linden, Kiefern, Vogelkirschen sowie in geringerem Umfang Eichen und Ulmen. Im Parkinneren sind zusätzlich zierende Apfel- und Kirschbaumarten vorgesehen. Nahe den Wohngebäuden wurden als besonders hitzestrahlungsverträgliche Arten Platanen und Schnurbäume gewählt.

Außer den 148 Bäumen wurden 54 große Sträucher gesetzt, die zum Zeitpunkt der Pflanzung etwa 2 m hoch waren, sowie 22.441 kleinere Sträucher und 2.700 Stauden und Gräser. Als Sträucher sind robuste Arten vorgesehen, die zum Teil auch unter Bäumen gedeihen wie Kirschlorbeer und Mahonien, außerdem Rote Berberitzen, die sich auch in Fahrbahnnähe wohlfühlen, aber es gibt auch zierende Arten wie Spiräen und Rosen, die im Sommer flächendeckend in den Beeten erblühen werden.

Die Errichtung des Konrad-Wolf-Parks ist die wichtigste Maßnahme der Landeshauptstadt Potsdam zur Umsetzung des Gartenstadt-Konzeptes zur Umgestaltung von Drewitz. Insgesamt werden für die Errichtung des Parks und die dafür notwendige Neuordnung des Verkehrs 5,8 Millionen Euro investiert.  Die Maßnahme wird mit  Eigenmitteln der Landeshauptstadt Potsdam und Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung  (EFRE) finanziert.

Sonntag, 27. April 2014

Knapp 100 Drewitzerinnen und Drewitzer erhielten Antworten auf ihre Fragen

(Quelle: Landeshauptstadt Potsdam, 26.04.2014)

Am 26. April 2014 eröffnete der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt Matthias Klipp die „Drewitz Messe“ im Begegnungszentrum oskar in der Stadtteilschule Drewitz.

Die Messe wurde als eine ganztägige Informationsveranstaltung für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils angelegt und verzeichnete einen regen Zulauf. Nach einem eher verhaltenen Beginn wurden die sechs unterschiedlichen Foren der Messe zwischen 10 und 16 Uhr von insgesamt knapp 100 Drewitzerinnen und Drewitzer besucht, wobei sich die meisten Teilnehmer nacheinander an mehreren Ständen informierten. Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt Matthias Klipp zeigte sich zufrieden mit der Resonanz: „Es hat sich erwiesen, dass wir hier das richtige Format gewählt haben. Denn die Drewitzerinnen und Drewitzer konnten ihre ganz persönlichen Fragen und Probleme mit 20 Fachexperten diskutieren. Es wurde viel gefragt und wir sind keine Antworten schuldig geblieben. Ein großer Erfolg.“
Es wurden Informationen, aktuelle Planungen und Entwicklungen zu sechs Themengebiete diskutiert. Die Themengebiete reichten von der Freiraumgestaltung und Planung des grünen Kreuzes, über das Energiekonzept in der Gartenstadt, die Themen Parkraumbewirtschaftung, Verkehrssicherheit und Beteiligung sowie die in Umsetzung befindlichen und geplanten Baumaßnahmen der Wohnungsunternehmen und Investoren.

Besonders nachgefragt waren die Verkehrsthemen in der Gartenstadt. Die Bürgerinnen und Bürger wollten von Experten des ViP Verkehrsbetriebs Potsdam GmbH und der Landeshauptstadt unter anderem wissen, wie ihre Kinder künftig sicher im neu entstandenen Konrad Wolf Park spielen können, obwohl dort auch weiterhin eine Straßenbahn fahren wird. ViP-Geschäftsführer Martin Grießner sagte zu, dass Tramfahrer künftig mit erhöhter Aufmerksamkeit und angepasster Geschwindigkeit den Konrad Wolf Park durchfahren werden, speziell zu den Tageszeiten, an denen Kinder vermehrt im Park spielen.

Auch die Parkraumbewirtschaftung war ein wichtiges Thema für viele Drewitzerinnen und Drewitzer. Die Fragen kreisten um Themen wie Besucherparkplätze und Kundenstellplätze in der Gartenstadt. Andreas Hausmann, der Geschäftsführer der Facility Management GmbH, welche die Parkraumbewirtschaftung im Auftrag der ProPotsdam durchführt, teilte mit, dass Gewerbetreibende und Mitarbeiter von ansässigen Betrieben für die Zeit von 7:00 bis 17:00 Uhr gültige Tagestickets zum Preis von 5 Euro erwerben können. Hierfür stehe ein Kontingent von 50 Tickets bereit.

Der Dialog mit den Drewitzern wird auch nach der Messe weitergehen. So hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Wünsche auf einem Feedbackbogen mitzuteilen. Die Bögen wurden umgehend ausgewertet und werden jetzt als Basis für den Bürgerdialog und für die weiteren Planungen in der Gartenstadt genutzt. Hierzu Kathleen Walter, Leiterin des oskar Begegnungszentrums: „Wir freuen uns, dass unser gewähltes Format von den meisten Teilnehmern äußerst positiv angenommen wurde. Drei von vier Teilnehmerinnen und Teilnehmern gaben an, dass sie sehr zufrieden oder zumindest zufrieden mit der Methode von sechs Foren und den individuellen Fragerunden waren. Und es freut mich besonders, dass über 80 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angegeben haben, ihre Fragen seien voll oder zumindest überwiegend beantwortet worden.“

Die Drewitz Messe bildet den Auftakt einer ganzen Reihe von Veranstaltungen in der Gartenstadt. Schon am kommenden Mittwoch wird der Konrad Wolf Park feierlich durch den Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt Matthias Klipp und den Brandenburgischen Bauminister Jörg Vogelsänger freigegeben. Die nächste große Veranstaltung in Drewitz ist das jährliche Gartenstadtfest, das am 28. Juni unter dem Titel „Kicken am Park“ auf dem Ernst-Busch-Platz stattfinden wird.

Als Fachexperten standen auf der Drewitz Messe zur Verfügung:
Matthias Klipp – Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam
Andreas Hausmann – Geschäftsführer Facility Management GmbH
Martin Grießner – Geschäftsführer VIP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH
Reik Becker – Landeshauptstadt Potsdam
Thomas Schenke – Landeshauptstadt Potsdam
Pia von Zadow – Pia von Zadow Landschaftsarchitekten
Uwe Hackmann – Stadtkontor GmbH
Hans-Ludwig Maaß – Pro Potsdam GmbH
Kathleen Walter – Leiterin oskar. Das Begegnungszentrum in der Gartenstadt Drewitz
Carsten Hagenau – Projektkommunikation Hagenau GmbH
Patrick Ohst – Landeshauptstadt Potsdam
Robert Bolduan – Pro Potsdam GmbH

Begleitet wurden die Messestände von erfahrenen Moderatoren:
Prof. Dr. Hermann Voesgen – Moderator Stadtforum Potsdam
Miller Stevens – Entwickler Masterplan Drewitz
Jacqueline Krüger – Koordinatorin Stadtteilrat Stern Drewitz Kirchsteigfeld
Joos van den Dool – Projektmanager Bereich Städtebau und Raumordnung
Nils Jonas – internes Büro für Bürgerbeteiligung
Katharina Tietz, Kay-Uwe Kärsten – externes Büro für Bürger_Innenbeteiligung

Dienstag, 28. Januar 2014

Stadt Potsdam: Auf dem Weg zum emissionsfreien Stadtteil

(Quelle: Landeshauptstadt Potsdam, 28. Januar 2014)

Ein Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept für Drewitz

Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt Matthias Klipp stellte am 28. Januar 2014 gemeinsam mit Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der ProPotsdam, und Uwe Schmidt, Abteilungsleiter Energiemanagement der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP), das Energie- und Klimaschutzkonzept für die Gartenstadt Drewitz vor.

Matthias Klipp: „Mit dem Energiekonzept entwickeln wir das ursprüngliche Gartenstadt-Konzept aus dem Jahre 2009 weiter. Es wirft detailliert neue Fragen auf, wie zum Beispiel zur Qualität der Haustechnik oder der Energiegewinnung. Es nimmt aber auch alte Fragestellungen auf und geht ihnen feingliedriger nach, etwa beim Thema Mobilität."

ProPotsdam, EWP und die Landeshauptstadt haben gemeinsam für die Gartenstadt Drewitz ein integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept erarbeiten lassen. Unter dem Titel "Gartenstadt Drewitz - energetisch stark, energisch grün - auf dem Weg zum emissionsfreien Stadtteil" soll sich Drewitz auf Basis des Konzeptes in den nächsten Jahren zum klimafreundlichen und grünen Wohngebiet entwickeln. Das Konzept soll zudem die Grundlage für die pilothafte Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes auf Stadtteilebene in Drewitz sein.

Das Gartenstadtprojekt in Drewitz ist eines der wichtigsten Vorhaben der Landeshauptstadt. Neben der Aufwertung des Stadtteils wird auch das Ziel der energetischen und klimagerechten Stadterneuerung bis 2050 hin zum ersten CO2-neutralen Stadtteil Potsdams verfolgt. Dabei soll der kommunale Wohnungsbestand in Drewitz bereits bis 2025 CO2-neutral sein. Wie dies gelingen kann, konnte im Rahmen des 2011 durchgeführten Werkstattverfahrens zur Erarbeitung des Masterplans Gartenstadt Drewitz noch nicht betrachtet werden. Daher sollte in dem integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept, aufbauend auf dem Wettbewerbsbeitrag der ProPotsdam aus dem Jahr 2009, untersucht werden, wie das ehrgeizige Ziel auch vor dem Hintergrund der Sozialverträglichkeit umgesetzt werden kann. Drewitz ist Pilotvorhaben des KfW-Förderprogramms "Energetische Stadtsanierung". Auch das Land begleitet und unterstützt die Entwicklung in der Gartenstadt, bspw. durch das Durchführen von Werkstattgesprächen, welche einen Austausch zwischen den Brandenburger Kommunen zu dem Thema ermöglichen.
Mit der Erarbeitung wurde das Büro planzwei aus Hannover beauftragt. Die Kosten für das Konzept in Höhe von 128.000 Euro werden dabei von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu 65 Prozent gefördert.

Direkt einbezogen in die Erarbeitung waren neben den drei Partnern die Verkehrsbetriebe Potsdam, der Arbeitskreis StadtSpuren, die Bürgervertretung und das BürgerAktiv. Auch das Energieforum Potsdam und das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) waren eingeladen sich einzubringen. Die Inhalte und Ergebnisse des Konzeptes wurden den DrewitzerInnen auf einem Themenabend der Bürgervertretung und auf dem Gartenstadtfest 2013 präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Das Konzept fasst die notwendigen Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs durch Gebäudesanierung und Optimierung der Energieversorgung, zur Verminderung verkehrsbasierter Emissionen sowie Anpassungsstrategien an die Folgen des Klimawandels zusammen. Neben diesen Themen wurden auch Anforderungen an den geplanten Neubau, das Wohnumfeld, die Gestaltung der Gebäude sowie die Sicherung von Beteiligung und Sozialverträglichkeit formuliert.

Durch die Umsetzung aller Maßnahmen könnten die produzierten CO2-Emissionen in Drewitz bis 2050 um 87 Prozent gesenkt und der Endenergieverbrauch halbiert werden.

Das Konzept soll nach Beschluss durch die Stadtverordnetenversammlung die Grundlage für die weitere energetische Stadterneuerung in der Gartenstadt Drewitz bilden. Durch den Beschluss sollen die Ernsthaftigkeit des Projektes verdeutlicht und die Chancen für die Akquise von Fördermitteln verbessert werden.

In einem nächsten Schritt ist die Beauftragung eines Sanierungsmanagers vorgesehen, zunächst für drei Jahre. Der Sanierungsmanager soll u.a. die Akteure bei der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen begleiten, beraten, Impulsgeber sein und eine koordinierende Funktion einnehmen. Zur Finanzierung sollen wieder Fördermittel der KfW genutzt werden.


Dienstag, 5. November 2013

oskar. ist eröffnet

Viele Gäste am ersten Tag im neuen Begegnungszentrum in der Stadtteilschule Drewitz 

oskar. Das Begegnungszentrum in der Gartenstadt Drewitz ist heute eröffnet worden. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jann Jakobs , den Schülern und  Lehrern der Grundschule „Am Priesterweg“ und den Kooperationspartnern wurde das Begegnungszentrum als Bestandteil der Stadtteilschule Drewitz seiner Bestimmung übergeben.
Im Dezember vergangenen Jahres wurde der Verein Soziale Stadt Potsdam von einer Jury als bester Anbieter für den Betrieb des Begegnungszentrum ausgewählt und in diesem Jahr von der Stadtverordnetenversammlung bestätigt.

Ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes des Vereins ist die Einbindung von einer Reihe von Kooperationspartner aus dem sozialen Bereich, Bildung, Handwerk, Kunst, Musik, Kultur und Sport. Diese Einbindung ist gelungen: Zum Start von oskar. kam ein Bus mit insgesamt 25 Vertreterinnen und Vertretern der Kooperationspartner vor der Stadtteilschule Drewitz vorgefahren, die von Oberbürgermeister Jann Jakobs, der Beigeordneten für Bildung, Kultur und Sport, Dr. Iris Jana Magdowski, der Leiterin der Grundschule „Am Priesterweg“, Elvira Eichelbaum und der Leiterin des Begegnungszentrums oskar., Kathleen Walter, begrüßt wurden.

Schon am 5. August war die Grundschule „Am Priesterweg“ mit dem Oberbürgermeister und dem damaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck feierlich eröffnet worden. Der Projektladen Drewitz des Vereins Soziale Stadt Potsdam, Vorläufer des heute eingeweihten Begegnungszentrums, zog Ende August aus der Konrad-Wolf-Allee in die Oskar-Meßter-Straße um, um den Betrieb des Begegnungszentrums vorzubereiten. Der Projektladen Drewitz hatte seine Arbeit Anfang Januar 2010 in der Konrad-Wolf-Allee aufgenommen und hatte sich schnell als Zentrum der nachbarschaftlichen Begegnung und Partizipation in Drewitz etabliert.

„Mit der Aufnahme des Betriebs des Begegnungszentrums haben wir eine neue Stufe unserer Arbeit erreicht“, sagte die Leiterin von oskar., Kathleen Walter bei der Eröffnung. Daniel Beermann, der Vorsitzende des Aufsichtsrats des Vereins Soziale Stadt Potsdam, unterstrich das: „Das Begegnungszentrum ist ein wichtiger Baustein innerhalb der Arbeit des Gesamtvereins. Wir haben uns die Förderung des nachbarschaftlichen Miteinanders in den Stadtteilen auf die Fahnen geschrieben. Oskar. wird dazu in Drewitz einen ganz wichtigen Beitrag leisten.“

Und Oskar. startet schon im November voll durch: Mit rund 110 Angeboten im Terminkalender aus den Bereichen Kultur, Bildung, Beratung, Bewegung und Werkstatt gibt es ein umfangreiches Kurs- und Freizeitangebot für alle Generationen. Entsprechende Programmflyer liegen in der Stadtteilschule und weiteren öffentlichen Einrichtungen aus. Das Programm kann auch jederzeit im Internetauftritt www.oskar-drewitz.de eingesehen werden. Hier gibt es auch weitere Informationen zu den Kursangeboten und den Kooperationspartnern des Begegnungszentrums.

Oskar, der Name des Begegnungszentrums wurde im April dieses Jahres von einer siebenköpfigen Drewitzer Stadtteil-Jury aus 60 Ideen Drewitzer Bürgerinnen und Bürger ausgewählt. Der Name Oskar orientiert sich an der Adresse der Stadtteilschule Drewitz. Sie liegt in der Oskar-Meßter-Straße.

(Quelle: Verein Soziale Stadt Potsdam e. V.)

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Eine Kiefer ist der erste neue Baum in der Gartenstadt Drewitz

(Quelle: Landeshauptstadt Potsdam 30.10.2013)

Unübersehbar ist in den vergangenen Monaten der neue Drewitzer Park entstanden und hat dabei Zug um Zug die einstige Durchfahrtsstraße Konrad-Wolf-Allee überdeckt (einen Plan des Parks finden Sie hier). Ab heute wächst der Konrad-Wolf-Park auch in die Höhe: Der erste von insgesamt rund 150 Bäumen wird von Drewitzer Kindern gemeinsam mit dem Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, Matthias Klipp, gepflanzt. Gepflanzt wird der größte Baum des Parks, eine Kiefer, im Bereich des sogenannten „Grünen Kreuzes", also im Zentrum des neuen Parks.

Entsprechend der Planungen der Landschaftsarchitektin Pia von Zadow steht der Baum zukünftig inmitten einer Rasenfläche, neben dem Wasserbecken, welches die Mitte des Parks markiert. Die Landschaftsarchitektin erklärt die Auswahl des Baumes: „Wir haben uns für diesen Baum entschieden, weil die Kiefer ein heimischer Baum, typisch für unsere Region und außerdem standortgerecht ist. Die Kiefer liebt sandige Böden, wie sie in Brandenburg überwiegend vorkommen und wie wir sie auch in Drewitz haben." Insgesamt sollen 17 Kiefern im Park gepflanzt werden. Das Schöne an Kiefern sei, dass sie auch während des Winters grün sind. Der heute gepflanzte Baum wird von der Baumschule Lorberg kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Beigeordnete Matthias Klipp ergänzt: „Ich freue mich besonders, dass zu dieser ersten Baumpflanzung so viele Kinder gekommen sind. Denn dieser Baum wird gemeinsam mit den Kindern groß und alt werden. Vor den Kindern und dem Baum liegt eine gemeinsame Zukunft, die heute mit dieser Pflanzung beginnt. Und ich wünsche mir für alle Bürgerinnen und Bürger in Drewitz viele glückliche, erlebnis- und erinnerungsreiche, sonnige Jahre im Konrad-Wolf-Park, in dem dieser Baum in Zukunft stehen wird."

Nach nur vier Monaten Bauzeit beginnt nun die Bepflanzung des Parks, die einen wichtigen Teil der Umgestaltung der Konrad-Wolf-Allee darstellt. Insgesamt werden in den kommenden

Wochen bis zur Fertigstellung des Parks 133 große Bäume gepflanzt. Hinzu kommen
14 kleinere Bäume wie Zierkirschen und Zieräpfel, die zukünftig mit ihrem prächtigen Blütenschmuck das Frühjahr ankündigen werden. Die Apfelbäume liefern auch essbare Früchte. Die Auswahl der Baumarten erfolgte in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Bereich Grünflächen. Gepflanzt werden standortgerechte, heimische Arten. Neben den genannten 17 Kiefern sind das Linden, Kiefern, Vogelkirschen und Hainbuchen sowie, in geringerer Zahl, Eichen und Ulmen.

Nahe den Wohngebäuden wurden als besonders hitzestrahlungsverträgliche Arten Platanen und Schnurbäume gewählt. Daneben gibt es 50 bereits bestehende Bäume. Außer den Bäumen werden 54 große Sträucher gesetzt, die zum Zeitpunkt der Pflanzung etwa zwei Meter hoch sind sowie zahlreiche kleinere Sträucher, Stauden und Gräser. Als Sträucher sind robuste Arten vorgesehen, die zum Teil auch unter Bäumen gedeihen wie Kirschlorbeer und Mahonien, außerdem Rote Berberitzen, die sich auch in Fahrbahnnähe wohlfühlen, aber auch zierende Arten wie Rosen und Spiräen. Der Boden im Bereich der Pflanzungen wird mit bodenverbessernden Materialien angereichert, sodass Nährstoffe und Wasser gespeichert werden können - als Voraussetzung für ein gesundes Wachstum.

Mit dem 1,5 Hektar großen Park entsteht eine Naherholungs-, Freizeit- und Spielanlage, die den Bedürfnissen unterschiedlicher Zielgruppen entspricht und Angebote für alle Generationen bereithalten wird. Entsprechend den Wünschen der Drewitzer Bürgerinnen und Bürger steht die Anlage unter dem Motto „Bewegte Wege". Viele Bewegungsangebote sind wegebegleitend angeordnet, wie zum Beispiel ein Kletterfelsen, eine Trampolinanlage, Riesenwippen und ein Fitnessparcours. Daneben gibt es eine Vielzahl von Liegewiesen mit vielfältigen Sitzgelegenheiten. An Wegen und Plätzen kann auf Bänken verweilt werden. Eine besondere Attraktion wird das Wasserbecken mit seinen Sprudlern und Wasserdüsen direkt gegenüber dem „Café am See" sein, das am zentralen Quartiersplatz am „Grünen Kreuz" auf Höhe des Guido-Seeber-Weges errichtet werden soll.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Mount Drewitz ganz nah

(Quelle: Landeshauptstadt Potsdam 22.10.2013)

Kinder der Kita „Storchennest" und „Märchenland" sowie Schüler der Grundschule am Priesterweg sind die ersten, die dem neuen Drewitzer Kletterfelsen ganz nah gekommen sind. Am heutigen Dienstag fand wieder ein Baustellentermin für Kinder aus dem Wohngebiet statt.

Während sich beim vorausgegangenen Termin die Kletterfelsen noch als Stahlgerippe mit dem ersten Betonauftrag zeigten, konnten jetzt die fast fertigen Felsen aus nächster Nähe betrachtet werden. Bei der Gelegenheit wurde den Kindern noch einmal erklärt, wie ein solcher Felsen aufgebaut ist und wie er errichtet wird. Die Felsen sind Teil des neuen Parks in Drewitz, der durch die Umgestaltung der Konrad-Wolf-Allee entsteht.

Seit dem 23. September waren immer wieder Drewitzer Kinder eingeladen, die Arbeiten von nah zu betrachten. Eingeladen dazu hatten die Landeshauptstadt Potsdam und die Landschaftsarchitektin Pia von Zadow. Sie hat im Auftrag der Landeshauptstadt Potsdam die Umgestaltung der Straße in einen Park geplant hat und leitet nun auch dessen Umwandlung: „Die Kinder konnten beobachten, in welchen Arbeitsschritten ein Kletterfelsen entsteht, ehe er jede Menge Spaß machen kann. Außerdem haben sie erfahren, dass wir sie mit ihren Wünschen ernst nehmen."

Im vergangenen Jahr hatte die Landschaftsarchitektin gemeinsam mit dem Potsdamer Kinder- und Jugendbüro im Rahmen mehrerer Stadtteilrundgänge die Vorstellungen und Ideen der Kinder gesammelt und mit ihnen diskutiert. Als „Kiezdetektive" waren sie ausgeschwärmt, um festzustellen, was im Stadtteil fehlt. Eine der Fehlstellen war der Felsen zum Klettern.

Heute bestand noch einmal und letztmalig die Gelegenheit, vor Ort mit den Gebrüdern Thürnau zu sprechen, die die Felsen errichten. Sie erklärten den Kindern, wie ein künstlicher Felsen aufgebaut ist, auf welchem Fundament er steht, wie ein Gerippe aus Metall die Rundungen hält und wie mit modellierenden und kosmetischen Arbeiten die Oberfläche profiliert wird. Dabei konnten es die Kinder auch selbst mit Mörtel und Kelle versuchen. Wenn die letzten Arbeiten zur Modellierung der Klettergesteine und zur Profilierung ihrer Oberfläche getan sind, müssen sie noch eingefärbt werden. Als letztes wird Graffitischutz aufgetragen, ein Kletterseil montiert und der Boden rundherum mit Fallschutzkies aufgefüllt.

Die Errichtung des Konrad-Wolf-Parks ist die wichtigste Maßnahme der Landeshauptstadt Potsdam zur Umsetzung des Gartenstadt-Konzeptes zur Umgestaltung von Drewitz. Insgesamt werden für die Errichtung des Parks und die dafür notwendige Neuordnung des Verkehrs 5,4 Millionen Euro investiert. Die Maßnahme wird mit Eigenmitteln der Landeshauptstadt Potsdam und Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) finanziert.

Freitag, 27. September 2013

Auf dem Stundenplan: Kletterfelsen bauen

(Quelle: Landeshauptstadt Potsdam 27.09.2013)

Wie man einen Kletterfelsen baut, das stand in dieser und steht in den kommenden Wochen auf dem Lehrplan der Drewitzer Grundschule am Priesterweg. Zumindest für die Klasse 3b und 4b sowie für andere interessierte Schüler und Kinder im Stadtteil.

Anlass für den ungewöhnlichen Lehrstoff bietet die Umgestaltung der Konrad-Wolf-Allee in einen Park. Hier entsteht in den nächsten Wochen neben vielen anderen Freizeitangeboten ein Kletterfelsen. Die Errichtung des Felsens geht auf Vorschläge der Schüler der Grundschule zurück. Nun können die Schüler vor Ort und hautnah erfahren, dass ihr Wunsch erfüllt wird.

Eingeladen zu den insgesamt drei Unterrichtsstunden hat die Landschaftsarchitektin Pia von Zadow, die im Auftrag der Landeshauptstadt Potsdam die Umgestaltung der Straße in einen Park geplant hat und nun auch dessen Umwandlung leitet: "Die Kinder können erfahren, in welchen Arbeitsschritten ein Kletterfelsen entsteht, ehe er jede Menge Spaß machen kann. Außerdem können sie verfolgen, dass wir sie mit ihren Wünschen ernst nehmen."

Im vergangenen Jahr hatte die Landschaftsarchitektin gemeinsam mit dem Potsdamer Kinder- und Jugendbüro die Vorstellungen und Ideen der Kinder gesammelt und mit ihnen diskutiert. Als "Kiezdetektive" waren sie ausgeschwärmt, um festzustellen, was im Stadtteil fehlt. Einer der Fehlstellen war der Felsen zum Klettern.

In der ersten "Lehrstunde", die am Montag stattfand, konnten die Schüler das Fundament und den Knochenbau des Felsen kennenlernen, die den steinigen Körper und dessen Formen stützen. Sie können gemeinsam erleben, wie das Gerippe langsam zum Felsen wird.

In den folgenden Wochen werden die Kinder erfahren, wie der Felsen durch verschiedene Betonmischungen zu seiner harten Masse kommt und wie er schließlich durch kosmetische und plastische Verfahren sein endgültiges Aussehen erhält.

Die Errichtung des Konrad-Wolf-Parks ist die wichtigste Maßnahme der Landeshauptstadt Potsdam zur Umsetzung des Gartenstadt-Konzeptes zur Umgestaltung von Drewitz. Insgesamt werden für die Errichtung des Parks und die dafür notwendige Neuordnung des Verkehrs 5,4 Millionen Euro investiert. Die Maßnahme wird mit Eigenmitteln der Landeshauptstadt Potsdam und Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) finanziert.

Montag, 5. August 2013

Stadtteilschule startet mit großem Hoffest

(Quelle: Landeshauptstadt Potsdam, 05.08.2013)

Am Montag, den 5. August 2013, wurde die neue Stadtteilschule in der Gartenstadt Drewitz feierlich eröffnet. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck und Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs brachten die Schuluhr und den Hauptschlüssel mit, um sie Schulleiterin Elvira Eichelbaum zu übergeben und die neue Schule zu komplettieren.
Platzeck sagte: "Die Stadtteilschule mit dem Begegnungszentrum ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie moderne Bildung und zugleich soziale Kontakte gefördert werden. Das integrative Projekt 'Gartenstadt' erhöht die Lebensqualität im Kiez und schafft Raum für gesellschaftliches Miteinander." Zur Schulleiterin sagte Jann Jakobs: "Ich denke, Sie haben hier wirklich eine prima Schule für Ihre Schülerinnen und Schüler." Neben Eichelbaum war auch Kathleen Walter vom Verein Soziale Stadt Potsdam, die zukünftige Leiterin des Begegnungszentrums Oskar, bei der Eröffnung. "Mit dem Begegnungszentrum oskar, das hier bald an den Start geht, haben Sie beide die einmalige Chance für die Landeshauptstadt Potsdam Geschichte zu schreiben", sagte Jakobs.

Zum Baubeginn für die Stadtteilschule, am 6. Februar 2012, hatten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Priesterweg ihren ersten Schultag am Ausweichstandort in der Schilfhofschule im Schlaatz. Fast auf den Tag genau 18 Monate später konnte der erste Schultag in der gewohnten Umgebung aber in einem komplett sanierten und modernisierten Gebäude gefeiert werden.

Doch am 5. August 2013 wurde nicht nur die Wiedereröffnung der Grundschule gefeiert, sondern die Eröffnung der Stadtteilschule Drewitz, einer Einrichtung, die in Deutschland bisher einmalig ist. Sie beherbergt unter ihrem Dach nicht nur die Grundschule des Stadtteils sondern zukünftig auch den vom Verein Soziale Stadt Potsdam Drewitzer Stadtteiltreff mit dem Namen "oskar. das Begegnungszentrum in der Gartenstadt".

Wegen dieser Einmaligkeit hatten sich neben den rund 300 Schülern, vielen Eltern und Lehrer, Ministerpräsident Matthias Platzeck, Oberbürgermeister Jann Jakobs und Brandenburgs Bildungsministerin Dr. Martina Münch auf dem Schulgelände eingefunden, um gemeinsam mit sechs Frauen, die das Projekt der Stadtteilschule entscheidend vorangebracht haben, das symbolische Band am Eingang der Oskar-Meßter-Straße zu durchschneiden.

Die sechs Frauen sind
 die Leiterin der Grundschule "Am Priesterweg", Elvira Eichelbaum,
 die Projektleiterin des Bauherrn, dem Kommunalen Immobilien Service (KIS), Anja Tefs,
 die Architektin im Berliner Büro ROBERTNEUN Architekten GmbH, Laura Hasselmann,
 die Mitarbeiterin im Bereich Stadterneuerung der Landeshauptstadt Potsdam, Karin Juhasz,
 die Leiterin der Kammerakademie Potsdam, Frauke Roth und
 die Leiterin des Projektladen Drewitz und zukünftige Leiterin von "oskar. dem Begegnungszentrum in der Gartenstadt", Kathleen Walter.

Im Anschluss an die symbolische Eröffnung führten die Kammerakademie Potsdam und die Kinder der Grundschule "Am Priesterweg" mit ihren Lehrern und Eltern unter der Leitung von Johannes Klumpp die "Ode an die Freude" auf.

Die Stadtteilschule ist eines der Leuchtturmprojekte der Gartenstadt Drewitz. Die Gesamtkosten für die Sanierung und den Umbau der Grundschule und des Begegnungszentrum belaufen sich auf über 6 Mio. Euro. Finanziert wurden diese Kosten mit insgesamt 2,4 Mio. Euro Städtebauförderung aus dem Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" und 1,5 Millionen Euro aus den Bildungsinfrastrukturinvestitionen der Landeshauptstadt Potsdam. Die restlichen ca. 2,5 Mio. Euro sind Kreditmittel des Kommunalen Immobilien Service Potsdam.

Der Umbau und die Erweiterung des Schulgebäudes durch den Kommunalen Immobilen Service gehen zurück auf einen Entwurf des Büros ROBERTNEUN aus Berlin, der 2010 im Rahmen eines Werkstattverfahrens mit 6 Architekturbüros ausgewählt wurde. Das bauliche Herzstück der Stadtteilschule ist ein Neubau im Bereich des bisherigen Verbindungsbaus zwischen den beiden Klassentrakten. Hier befindet sich der neue Mehrzwecksaal für 120 Personen, der als zentraler Projekt- und Versammlungsraum der Schule und gleichzeitig als Veranstaltungssaal für das Wohngebiet dient. Für die Ausgabe des Schulessens wurde eine neue Mensa eingerichtet. Über das vielfältig nutzbare Foyer erfolgt der Zugang zur Stadtteilschule zukünftig direkt von der Oskar-Meßter-Straße.

Neben einer Brandschutzsanierung fand auch eine umfassende energetische Sanierung des Bestandsschulgebäudes nach EnergieEinsparVerordnung (EnEV) statt.